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Der Tischtennisschläger Test von TT-Spin.de ist der einzige echte Schlägertest im Netz. Als erfahrene Materialexperten und langjährige Tischtennisspieler testen wir Profi Tischtennisschläger, die vom Tischtennis Anfänger bis zum Profispieler gespielt werden können. Die Spieleigenschaften, Materialqualitäten und Kosten stehen im Vordergrund. Für den Übergang vom Freizeitbereich in den Vereinssport, aber auch für gestandene Vereinsspieler, stehen die besten Tischtennisschläger bereit!
Während andere Portale lediglich Rankings & Vergleiche der meistverkauften TT-Schläger auf Amazon & Co. präsentieren, wählen wir unser Testmaterial sorgfältig aus und empfehlen nur Schläger, die den jeweiligen Ansprüchen genügen. Neben unserem Profi Tischtennisschläger Test & Vergleich stellen wir eine Auswahl an guten Fertig- & Wettkampfschlägern bereit, sowie Tischtennisschläger Sets für den Schul- & Freizeitsport.
Schläger | Allround Premium Spin |
Holz | Tibhar Allround Premium |
Holzart | Vollholz 5-schichtig |
Vorhand | Palio CJ8000 Extreme Spin |
Rückhand | Palio CJ8000 Extreme Spin |
Belagart | Klassisch (ohne FKE, Made in China) |
Expertise | Anfänger & Allrounder |
Gewicht | ca. 160g |
Der Profi Tischtennisschläger Allround Premium Spin ist ein qualitativ hochwertiger Tischtennisschläger, der zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis angeboten wird. Möglich ist dies durch die Verwendung der günstigen Palio CJ 8000 Extreme Spin Beläge, welche klassischen, japanischen Tischtennis Belägen in nichts nachstehen.
Unsere Tests haben gezeigt, dass besonders Tischtennis Anfänger und typische Allrounder, sei es im Freizeitsport oder als Vereinseinsteiger, mit dem Allround Premium Spin über eine sehr gute Ballkontrolle verfügen, die sowohl beim Erlernen von Schlagtechniken, als auch im passiven Spiel, sehr fehlerverzeihend wirkt.
Beim Einspielen und Einkontern wirkt der Schläger kontrolliert, gefühlvoll und direkt genug, um möglichst genau zu spielen. Das niedrige Grundtempo senkt die Fehlerquote und ermöglicht lange Ballwechsel. Das Trefferfenster ist mit dem Allround Premium Spin recht groß. Die Ballflugkurve ist eher kurz gehalten, was für einen klassischen Allround Profi Tischtennisschläger nicht ungewöhnlich ist.
Durch die griffigen Palio CJ8000 Extreme Spin Beläge können aber auch Topspins und jegliche Art von Angriffsschlägen problemlos gespielt werden. Die Beläge sind mittelhart für europäische Verhältnisse ausgelegt und erlauben ein direktes Allroundspiel.
In Kombination mit dem Tibhar Allround Premium Holz entsteht eine perfekte Balance aus Kontrolle, Tempo und Ballgefühl. Dadurch können alle Angriffsschläge gut erlernt werden. Das Potential ist ausreichend, um gekonnt mit den Angriffsbemühungen durchzukommen. Aus der Halbdistanz kann sicher agiert werden. Jedoch ist der Schläger nicht für lange Topspinralleys, die mit viel Tempo gespielt werden ausgelegt. Für Anfänger ist das überhaupt kein Nachteil, da solche Ballwechsel eher zufällig am Anfang einer Tischtenniskarriere zustande kommen.
Bei der Aufschlagannahme wirkt der Profi Tischtennisschläger Allround Premium Spin sehr fehlerverzeihend. Mit viel Kontrolle lassen sich genaue Rückschläge spielen. Durch die große Fehlertoleranz muss nicht jede Schlagbewegung sitzen. Da die Beläge nicht zu weich sind, wird dennoch eine korrekte Ausführung mit viel Unterschnitt oder guter Schlaglänge belohnt.
Im Blockspiel kann auf passive Schläge gebaut werden. Am Tisch lassen sich aber auch einige Bälle direkt wegdrücken. Besonders wenn ein Blockball spät angesetzt wird, verfügt der Allround Premium Spin über eine gute Quote. Eine zu späte Schlagbewegung kommt häufig vor, wenn die Reaktion auf den ankommenden Ball zunächst falsch eingeschätzt wird. Bis ein Tischtennisspieler über die nötige Antizipationsfähigkeit verfügt, braucht es einige Jahre an Training und Übung. Schläger wie dieser helfen beim Überbrücken dieser Zeit.
Im Kaufhaus, bei Amazon oder auf anderen Marktplätzen gibt es eine sehr große Auswahl an Tischtennisschlägern zu bewundern. Mitunter sind die Preise recht hoch angesetzt. Eigentlich sollte man nun meinen, dass die Qualität mit dem Preis steigt. Das ist allerdings nicht immer der Fall bzw. erhöht sich die Material- und Spielqualität im Verhältnis zur Preissteigerung nicht auf Augenhöhe.
Gibt es im Preissegment von 30-50€ durchaus Schläger, die eine Anschaffung wert sind, insbesondere wenn eher im Freizeitsport nach einer günstigen Lösung gesucht wird, können die teuren Fertigschläger auf keinen Fall mit dem Profimaterial, welches alle Vereinsspieler verwenden, mithalten.
Die Beläge nutzen sich schnell ab, verlieren an Griffigkeit und Elastizität. Die Holzfurniere fasern oder brechen aus. Zudem lassen sich die Beläge von Fertigschlägern meistens nicht ablösen, um einen abnutzungsbedingten Belagwechsel durchzuführen. Dagegen kann ein Profi Tischtennisschläger einen Fertigschläger in allen Punkten schlagen.
Das Tibhar Allround Premium Holz, welches bei diesem Schläger zum Einsatz kommt, besteht aus hochwertigen Holzfurnieren. Das Tempo, die Kontrolle und die allgemeinen Spieleigenschaften ermöglichen es, alle Schläge gut auszuführen. In Kombination mit den chinesischen Palio CJ8000 Extreme Spin Belägen, welche den japanischen und deutschen Tischtennis Belägen kaum nachstehen, kann auf einen TT-Schläger zurück gegriffen werden, der den Start ins Tischtennis erfolgreich macht. Haltbarkeit & Spielqualität sind kaum vergleichbar mit den Eigenschaften der Fertigschläger.
Eine wichtige Frage, die sich vor allem Vereinsspieler stellen, ist, warum der Allround Premium Spin im Ranking auf Platz 1 steht. Es gibt auf dem Tischtennis Markt durchaus schnelleres, leistungsfähigeres Material. Man kann sicherlich viel teureres und auch hochwertigeres TT-Material finden.
Allerdings muss ein Tischtennisschläger für alle Spieler kontrollierbar und spielbar sein. Mit einem Allroundschläger wie dem Allround Premium Spin kann sowohl ein absoluter Tischtennis Anfänger, der noch nie einen Schläger in der Hand gehalten hat, genauso zurecht kommen wie ein Profi Spieler. Natürlich würde ein TT-Profi wie Timo Boll mit einem anderen Pro-Schläger besser spielen, aber alle Schläge, vom Aufschlag, über den Topspin bis hin zum Endschlag, könnte dieser mit dem Allround Premium Spin ausführen.
Es geht also nicht nur darum, den „besten“ Tischtennisschläger zu finden, was auch fast unmöglich ist, da jeder TT-Spieler andere Eigenschaften bevorzugt, sondern einen Schläger zusammenzustellen, gute Spieleigenschaften zu einem bezahlbaren Preis bietet. Diese Holz-Belag-Kombination erfüllt alle Anforderungen daran.
Wer sich am Anfang einer Tischtennislaufbahn einen Profi Tischtennisschläger kaufen möchte, sollte mit den Allround Premium Spin in Betracht ziehen. Mit diesem Schläger kann man nichts falsch machen. Es sind gute Spieleigenschaften und eine gute Qualität zu einem anständigen Preis vorhanden. Natürlich kommen auch anderen Schläger im Allroundbereich in Frage. Der Profi Tischtennisschläger Allround, der Bestseller auf TT-Shop.de, ist eine ebenso gute Lösung.
Durch die weicheren Donic Quattro Beläge ist sogar noch ein bisschen mehr Kontrolle und Ballgefühl vorhanden. Geschlagen hat der Allround Premium Spin diesen TT-Schläger wegen dem besseren Preis-Leistungsverhältnis und den etwas ausgewogeneren Möglichkeiten im direkten Angriffsspiel.
Als Alternativen zum Allround Premium Spin kommen Holz-Belag-Kombinationen in Frage, die ein klassisches Allround Holz mit klassischen Belägen kombinieren. Solche Schläger bewegen sich in der Regel bei einem Endpreis von 75 bis 90 Euro und sind genauso für Tischtennis Anfänger, Allrounder oder Jugendliche interessant. Man sollte sich aber von einem Tischtennis Fachmann beraten lassen, bevor man über Stolpersteine wie Holzversiegelung, Wahl der Belagstärke oder optimales Material einen unpassenden, zu teueren Schläger auswählt.
Schläger | Profi Tischtennisschläger Allround |
Holz | Tibhar Allround Premium |
Vorhand | Donic Quattro |
Rückhand | Donic Quattro |
Belagart | Klassisch (ohne FKE, Made in Japan) |
Expertise | Anfänger & Allrounder |
Gewicht | ca. 155g |
Neben dem Stiga Allround Premium Spin gibt es mit dem Profi Tischtennisschläger Allround eine weitere Variante für den Tischtennisanfänger oder Allrounder.
Verwendet wird bei diesem Schläger das gleiche Holz, das Tibhar Allround Premium, welches für die herausragende Ballkontrolle und das sehr gute Spielgefühl sorgt.
Kombiniert wird das Holz mit Donic Quattro Belägen, die ähnlich gute Spieleigenschaften aufweisen können, wie die Palio Beläge, jedoch ist die Qualität minimal besser. Durch das moderate Tempo eignet sich der Schläger auch für Jugendspieler, die die ersten Schritte im Tischtennis machen.
Weiterhin ist die Rotationsentwicklung schon beachtlich, sodass auch ausgereifte Schlagtechniken problemlos eingesetzt werden können.
In unserem Partnershop ist der Profi Tischtennisschläger Allround sehr beliebt und zudem der Bestseller im Bereich der Profischläger.
Schläger | Intro Classic |
Holz | Xiom Novus Allround S |
Holzart | Vollholz 5-schichtig |
Vorhand | Xiom Vega Intro |
Rückhand | Xiom Vega Intro |
Belagart | Tensor (mit moderatem FKE, Made in Germany) |
Expertise | Allrounder & Wiedereinsteiger |
Gewicht | ca. 170g |
Der Umstieg auf schnelleres Tischtennismaterial bereitet, zumindest anfangs, des öfteren Probleme, da der Unterschied zwischen klassischen Tischtennisbelägen und Tensoren einfach zu groß ist.
Nachdem nun die Tischtennisfirma Xiom zur Saison 2016/17 mit dem Xiom Intro Classic diese Lücke geschlossen hat, haben mein Shoppartner tt-shop.de und ich den Tischtennisschläger Xiom Intro Classic konzipiert, der mit den Vega Intro Belägen beklebt wird.
Verwendet wurde das Holz Xiom Classic Allround S, welches schneller als traditionele Allrounderhölzer ist und die Lücke zwischen Allroundstrategie und Offensivspiel schließt.
Durch die Kombination mit den Xiom Vega Intro Belägen entsteht ein Tischtennisschläger, der offensiv gute Akzente setzen kann. Außerdem bleiben die Kontrolleigenschaften auf einem sehr hohen Niveau.
Das Paradebeispiel, wer für diesen Schläger in Frage kommt, ist ein Jugendlicher, der nun schon einige Zeit im Verein spielt und sich bereits die grundlegenden Schlagtechniken angeeignet hat, aber nun einen etwas schnelleren Tischtennisschläger benötigt.
Weiterhin hat sich der Schläger bei Tischtennis Späteinsteigern bewährt, die über Jahre Erfahrungen beim Spielen an der Hobbytischtennisplatte gesammelt haben und ein gewisses Talent für den Tischtennissport mit sich bringen.
Schläger | Aurus Carbon |
Holz | Tibhar Allround Premium Carbon |
Holzart | Carbonholz 2+5-schichtig; Inner Layer |
Vorhand | Tibhar Aurus Soft |
Rückhand | Tibhar Aurus Soft |
Belagart | Tensor (mit mittelstarkem FKE, Made in Germany) |
Expertise | Allround bis moderat Offensiv |
Gewicht | ca. 170g |
Beim Tischtennisschläger Stiga Aurus Carbon wurde der variable Angriffsbelag Tibhar Aurus Soft verwendet, der durch seine ausgeglichenen Angriffseigenschaften für jeden variablen Offensivspieler zu empfehlen ist.
Weiterhin bietet der Aurus Soft eine gute Ballrückmeldung und fehlerverzeihende Spieleigenschaften im passiven Spiel.
Als Holz wurde das Stiga Allround Classic Carbon verwendet. Dieses hat den gleichen Furnieraufbau wie das langsamere Allround Classic, jedoch liegen noch zwei dünne Carbonschichten auf dem Kernfurnier.
Dadurch ist mehr Stabilität, Härte und Tempo gewährleistet, was mehr Angriffsmöglichkeiten ermöglicht. Gleichzeitg wurde das sehr gute Ballgefühl und die Kontrolleigenschaften beibehalten.
Der Stiga Aurus Carbon Schläger ist somit ein Offensivschläger, der jederzeit auch ein modernes Powerallroundspiel zulässt.
Diese variablen Spieleigenschaften sprechen den typischen modernen Powerallrounder an.
Zudem wird der typische Tischtennis Wiedereinsteiger angesprochen, der früher ein variables Topspinspiel aufgezogen hat und mit dem Thema Frischkleben vertraut ist.
Schläger | Evolution Spin |
Holz | Tibhar Offensive Premium |
Holzart | Vollholz 5-schichtig |
Vorhand | Tibhar Evolution MX-S |
Rückhand | Tibhar Evolution FX-S |
Belagart | Tensor (mit starkem FKE, Made in Germany) |
Expertise | Offensive Topspinspieler |
Gewicht | ca. 175g |
Für den typischen Topspinspieler wurde der Stiga Offensive Evolution Spin konzipiert. Auf der Vorhandseite wird meist sehr schnell und mit viel Rotation gespielt, während auf der Rückhand, neben den Offensivmöglichkeiten, etwas mehr Ballkontrolle benötigt wird.
Und genau dies wird mit den Bestseller Belägen Tibhar Evolution MX-S und FX-S gewährleistet. Kombiniert werden die rotationsstärksten und leistungsfähigsten Tensorbeläge auf dem Markt mit einem wahren Klassiker unter den Offensivhölzern, dem Stiga Offensive Classic.
Dadurch entstehen enorme Spinmöglichkeiten, die hauptsächlich beim Topspin- und Aufschlagspiel zur Geltung kommen.
Ich empfehle daher den Stiga Offensive Evolution Spin für den modernen Topspinspieler, der auf maximale Rotation in keiner Situation verzichten möchte.
Schläger | Infinity ARC |
Holz | Stiga Infinity VPS V |
Holzart | Vollholz 5-schichtig |
Vorhand | Nittaku Fastarc G-1 |
Rückhand | Nittaku Fastarc C-1 |
Belagart | Tensor (mit starkem FKE, Made in Germany) |
Expertise | Topspinspieler und Offensivspieler |
Gewicht | ca. 185g |
Auf der Suche nach einem Tischtennisschläger, der mit dem Plastikball perfekt harmoniert, gibt es einige Punkte zu klären.
Der komplette Spinausgleich gegenüber dem Spielen mit dem Zelluloidball ist nicht möglich. Es sollte deshalb vor allem das Zusammenspiel der Holz-Belag-Kombination perfekt funktionieren.
Ein Problem ist das härtere Spielgefühl mit dem Plastikball. Das Stiga Infinity VPS V ist ein Holz, welches über einen sehr weichen, gefühlvollen Balltreffpunkt verfügt, weshalb es ideal für unser Vorhaben ist. Bei diesem handelt es isch um ein schnelles Vollholz.
Die Furnierkombination des Holzes verspricht nicht nur einen gefühlvollen Anschlag, sondern auch eine hohe Ballflugkurve, welche das Spinspiel unterstützt.
Als nächstes benötigen wir einen rotationsstarken Tischtennisbelag, der beim Ballkontakt einen starken Zug auf den Ball bekommt. Der Bestellerbelag Nittaku Fastarc G-1 verfügt über diese Eigenschaften, da sowohl beim weichen Eröffnungsspin, als auch beim festen Endschlag, eine enorme Rotation erzeugt werden kann.
Besonder bekannt ist der Fastarc G-1 für die extremen Spinwinkel und die gefährlichen Endschläge. Allgemein handelt es sich um einen der besten Tensorbeläge auf dem Markt. Und ein Holz wie das Stiga Infinty VPS V kann das Beste aus dem G-1 herausholen.
Kombiniert ergibt sich eine gefährliche Angriffswaffe, von giftigen Aufschlägen, spinnigen Topspins und harten Endschlägen geprägt ist.
Umd einen Ausgleich auf der Rückhandseite zu treffen, wird die weichere Belagversion, der Nittaku Fastarc C-1,verwendet. Der Fastarc C-1 besitzt das gleiche Obergummi wie der Fastarc G-1, ist aber mit einem weicheren Schwamm verklebt (Medium). Dadurch verfügt der C-1 über mehr Kontrolle und ein flexibleres Spielgefühl.
Bei passiven Schlägen, die vermehrt auf der Rückhandseite gespielt werden müssen, kann auf eine hohe Ballsicherheit zurück gegriffen werden.
Der Schläger Stiga Infinity ARC ist für das beidseitige, spinreiche Topspinspiel ausgelegt. Während das Hauptaugenmerk auf der Vorhandseite auf der maximalen Rotation und höchstem Tempo liegt, setzt die Rückhandseite auf rotationsstarke Eröffnungsspins und flexible Schläge im passiven Spiel.
Schläger | Blue Carbon |
Holz | Donic Original True Carbon Inner |
Holzart | Carbonholz 2+5-schichtig; Inner Layer |
Vorhand | Donic Bluefire M1 |
Rückhand | Donic Bluefire M2 |
Belagart | Tensor (mit starkem FKE, Made in Germany) |
Expertise | Moderne Offensivspieler |
Gewicht | ca. 180g |
Schläger | Kinder Tischtennisschläger |
Holz | Donic Waldner Youngstar |
Holzart | Vollholz 5-schichtig |
Vorhand | Palio CJ8000 Extreme Spin |
Rückhand | Palio CJ8000 Extreme Spin |
Belagart | Klassisch (ohne FKE) |
Expertise | Kinder & Tischtennisanfänger |
Gewicht | ca. 150g |
Besonders für kleine Kinderhände ist es schwierig, einen Tischtennisschläger richtig zu greifen. Dazu sind die Griffe oftmals zu groß.
Damit aber auch der Nachwuchs den Spaß am Tischtennis komplett genießen kann, wird ein spezieller Kinderschläger benötigt. Solche Schläger haben einen kleineren und kürzeren Griff, wodurch die Kinderhand den Tischtennisschläger optimal umgreifen kann. Dadurch kann gleich die richtige Griffhaltung, der sog. Shakehand-Griff, eingesetzt werden und die korrekte Technik erlernt werden.
Ein weiterer Unterschied ist das kleinere Schlägerblatt. Durch den kleineren Griff fehlt ein Gegengewicht im Handling, wodurch der Schläger zu kopflastig werden würde. Das kleinere Schlägerblatt dient somit als Ausgleich der Balance. Daneben ist sowieso ein leichterer Schläger für Kinder besser geeignet, um besser damit umgehen zu können.
Der Kinder Tischtennisschläger kann mit dem Donic Waldner Youngstar gewählt werden, welches ein sehr kontrolliertes und gefühlvolles Allroundholz ist. Dies ist für komplette Anfänger unbedingt empfehlenswert und auch im Produktbild unten abgebildet.
Weiterhin können Fortgeschrittene, die schon die grundlegenden Schlagtechniken erlernt haben, auch das Donic Persson Youngstar wählen, welches im kontrollierten Offensivbereich für mehr Angriffsmöglichkeiten sorgt.
Als Belag ist der Donic Vario Soft die perfekte Lösung. Durch den weichen Schwamm und dem kontrollierten Tempo haben selbst Anfänger eine sehr gute Kontrolle über den Ball. Zudem können alle grundlegenden Schlagtechniken, wie Konter, Block, Schupf und Topspin problemlos eingesetzt werden. Die überragende Qualtität sorgt zudem für eine lange Haltbarkeit. Optional können auch die günstigeren Palio Beläge gewählt werden, wodurch der Schläger auf gerade einmal 49,90€ kommt.
Die meisten Kinder können ab einem Alter von ca. 10-12 Jahren dann auf normalgroße Tischtennisschläger wechseln. Der wichtigste Indikator, wann dieser Wechsel vollzogen werden kann, ist immer die Fähigkeit einen Tischtennisschläger korrekt und ohne Probleme greifen zu können.
Schläger | Profi Tischtennisschläger Offensiv Minus |
Holz | Tibhar Offensive Premium |
Holzart | Vollholz 5-schichtig |
Vorhand | Tibhar Evolution EL-P |
Rückhand | Tibhar Evolution FX-P |
Belagart | Tensor (mit starkem FKE) |
Expertise | Angriffsspieler mit Kontrollbedarf |
Gewicht | ca. 170g |
Etwas entschärft gegenüber dem Stiga Offensive Evolution Spin ist der Profi Tischtennisschläger Offensiv Minus. Durch die jeweils eine Stufe langsameren Tibhar Evolution Beläge EL-P und FX-P gibt das dem Spiel mehr Kontrolle und mehr Möglichkeiten für eine flexiblere Spielstrategie.
Weiterhin kann jedoch mit dem Stiga Offensive Classic als Spielholz auf schnelle Angriffsschläge zurückgegriffen werden. Im passiven Spiel ist der Schläger zwar recht anspruchsvoll zu beherrschen, was allerdings durch das exzellente Ballgefühl mit einigen Trainingseinheiten behoben werden kann.
Insgesamt ist der Profi Tischtennisschläger Offensiv Minus ein Offensivschläger, der auch langsame, gefühlvolle Schlagtechniken erlaubt. Empfehlenswert für Angriffsspieler, die sich mehr Ballkontrolle bei einem hohem Grundtempo wünschen.
Schläger | Waldner Offensive Control |
Holz | Donic Waldner Senso Carbon |
Holzart | Carbonholz 2+5-schichtig; Inner Layer |
Vorhand | Tibhar Aurus Soft |
Rückhand | Xiom Vega Europe |
Belagart | Tensor (mit mittelstarkem FKE) |
Expertise | Powerallrounder und variable Topspinangreifer |
Gewicht | ca. 170g |
Jan-Ove Waldner ist der wohl größte Tischtennisspieler und Tischtennislegende unserer Zeit. Viele Weltmeisterschaften und Olympische Medallien stehen dem schwedischen Ausnahmekönner zu Buche. In Zusammenarbeit mit der Tischtennisfirma Donic hat er einige Hölzer mitentwickelt. Ebenso das beliebte Donic Waldner Senso Carbon, welches die Grundlage für den Schläger Donic Waldner Offensive Control liefert.
Das Waldner Senso Carbon ist ähnlich dem Stiga Allround Classic Carbon, da es ebenso auf einem langsamen Allroundholz aufgebaut ist und auch die Carboneinlagen direkt am Furnierkern liegend hat. Dadurch spielt es sich wesentlich schneller und direkter als ein gewöhnliches Allroundholz, ohne dessen Ballgefühl und Kontrolle missen zu müssen. Zudem ist es mit der bekannten Senso-Grifftechnologie ausgestattet, die dem Holz den besonderen Touch gibt.
Auf der Vorhand wurde beim Donic Waldner Offensive Control der Tibhar Aurus Soft verklebt, der viel Tempo und Dynamik verspricht. Die Rotationsentwicklung ist auf dem Waldner Senso Carbon sehr gut.
Etwas kontrollierter spielt sich die Rückhandseite, die mit dem flexiblen und kontrollierten Xiom Vega Europe ausgestattet ist.
Dadurch entsteht ein Schläger, der klar im Off Minus Bereich angesiedelt ist und für alle modernen Offensivstrategien einsetzbar ist, aber dennoch jede Menge Gefühl und den nötigen Touch vermittelt.
Schläger | Evolution Control |
Holz | Tibhar Allround Premium |
Holzart | Vollholz 5-schichtig |
Vorhand | Tibhar Evolution FX-S |
Rückhand | Tibhar Evolution FX-P |
Belagart | Tensor (mit starkem FKE) |
Expertise | Moderne Allrounder und moderate Offensive |
Gewicht | ca. 170g |
Das Stiga Allround Classic ist ein vielseitig einsetzbares Holz. Dies wurde zu Frischklebezeiten oftmals mit enorm schnellen Tischtennisbelägen kombiniert. Durch das enorme Ballgefühl des Allround Classic war der Schläger trotz der schnellen Beläge kontrollierbar.
Ähnlich ist dies nun beim Stiga Evolution Allround Control. Belegt wird das klassische Allroundholz mit den modernen Tibhar Evolution FX-P Belägen, die zwar zu den Softbelägen gehören, aber dennoch über ein sehr hohes Tempo verfügen.
Der Schläger gibt Angreifern eine sehr gute Ballrückmeldung, auch bei harten Schlägen. Das Tempo des Schlägers bewegt sich insgesamt im All+/Off- Bereich. Es kann zudem sehr variabel gespielt werden und ein modernes, kontrolliertes Topspinspiel aufgezogen werden.
Schläger | Classic Musa |
Holz | Xiom Novus Allround S | Offensive S | Extreme S |
Holzart | Vollholz 5 bis 7-schichtig |
Vorhand | Xiom Musa |
Rückhand | Xiom Musa |
Belagart | Klassisch (ohne FKE) |
Expertise | Klassische Allrounder oder Offensivspieler |
Gewicht | ca. 165 – 180g (je nach Holz) |
Auch aus dem Hause Xiom wurde ein Allroundschläger zusammengestellt: der Xiom Musa Classic. Das dabei verwendete Tischtennisholz Xiom Classic Allround S ist etwas schneller als ein Stiga Allround Classic und bietet mehr Angriffsmöglichkeiten. Dies kommt hauptsächlich bei anspruchvolleren Schlagtechniken, wie dem Topspin, voll zur Entfaltung. Die Spinunterstützung bei solchen Angriffsschlägen ist verbessert. Der Preis ist etwas weniger Ballgefühl.
Belegt wird der Schläger mit den Xiom Musa Belägen, die zwar als klassische Beläge gelten, aber noch vergleichsweise neu auf dem Markt sind. Diese bieten etwas mehr Spinmöglichkeiten als gewöhnliche Klassiker.
Insgesamt ist der Xiom Musa Classic ein angenehm zu spielender All/All+ Tischtennisschläger, der für das Erlernen eines modernen Topspinspiels sehr zu empfehlen ist.
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Wer nach einem geeigneten Tischtennisschläger sucht, stellt schnell fest, dass die Auswahl sehr groß und unübersichtlich ist. Zudem helfen die Werteangaben der einzelnen Hersteller oder die Ausdrücke wie „5-Sterne Tischtennisschläger“ nur bedingt weiter, um einen, dem Preis entsprechenden Schläger zu finden.
Einfache Fertigschläger sind schon für wenige Euros erhältlich. Diese sind für absolute Anfänger und Hobbyspieler ausreichend. Jedoch muss auch gesagt werden, dass die Qualität und die Spieleigenschaften nicht sonderlich gut sind. Beispielsweise lösen sich die Griffschalen der Hölzer schnell ab oder das Obergummi besitzt nach kurzer Spieldauer keine Griffigkeit mehr.
Preislich noch attraktiver, jedoch auf dem gleichen Qualitätsniveau befindend, sind Tischtennisschläger Sets erhältlich. Mehrere einfache Ping Pong Schläger bzw. Tischtenniskellen werden mit Bällen, Schlägertaschen oder weiterem Equipment kombiniert. Für Familien, Schulen oder Events liefern diese Sets ausreichend Spielspaß und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Wer ambitionierter ins Tischtennis einsteigen möchte, sollte sich zumindest einen Wettkampfschläger zulegen. Tischtennis Wettkampfschläger werden meist mit langsamen NO-Name Hölzern und sehr günstigen Einsteigerbelägen ausgestattet.
Beim Preis-Leistungsverhältnis muss allerdings gesagt werden, dass für das gleiche Geld die deutlich höherwertigen Profi Tischtennisschläger zur Verfügung stehen. Für manche mag der Übergang zwischen Freizeitsport und Vereinstischtennis durch einen Wettkampfschläger gut gelingen, jedoch stehen Kosten und Nutzen in keinem guten Verhältnis.
Denn die Profi Tischtennisschläger bieten zum Erlernen von Schlagtechniken viel bessere Spieleigenschaften und eine höhere Lebensdauer. Zudem können die Tischtennisbeläge nach einer gewissen Zeit problemlos ausgetauscht werden.
Wer also dauerhaft im Tischtennissport Fortschritte machen möchte, sollte sich einen Profi Tischtennisschläger im Allroundbereich anschaffen. Für erfahrene Vereinsspieler kommen dem Spielstil und Fähigkeiten entsprechend schnellere TT-Schläger in Frage. Normalerweise stellen sich erfahrene Vereinsspieler ihre Schläger aus dem großen Sortiment von Belägen und Hölzern selbst zusammen oder lassen sich von Tischtennisexperten dahingehend beraten.
In unserem Tischtennisschläger Ratgeber möchten wir alle Aspekte rund um das, im Tischtennis Sport zum Einsatz kommende, Spielgerät erklären. Im Rahmen unserer Tests und Erfahrungen im Tischtennis ist es uns möglich, genau die auf die wichtigsten Fragestellungen einzugehen.
Dabei soll dem Leser am Ende klar sein, was ein Tischtennisschläger ist und welche Schlägerarten es gibt. Außerdem soll ein größeres Verständnis vorhanden sein, welcher Schläger für das eigene Spiel passt. Dadurch können die oben aufgelisteten Tischtennisschläger und die dazugehörigen Testberichte besser eingeordnet werden, um die bestmögliche Kaufentscheidung zu treffen.
Ein Tischtennisschläger oder Ping Pong Schläger wird als Spielgerät im Tischtennissport verwendet. Entgegen der Annahme, dass ein Tischtennisschläger ein einzelnes Produkt darstellt, besteht der Schläger vielmehr aus einem Tischtennis Holz und zwei Tischtennis Belägen.
Es gibt unterschiedliche Arten von TT-Schlägern. Im Hobby- und Freizeitsport kommen häufig günstige Fertigschläger zum Einsatz. Bei dieser Schlägerart ist der Belag und das Holz festverklebt. Außerdem ist die Qualität des Holzes und des Belags nicht sonderlich gut.
Dagegen können Wettkampfschläger zumindest annehmbare Spieleigenschaften aufweisen. Profi Tischtennisschläger, welche jeder Vereinsspieler bis hin zum Tischtennis Profi spielen, bestehen aus individuell zusammengestellten Holz-Belag-Kombinationen. Regelmäßig wird der Tischtennis Belag nach Abnutzung ausgetauscht, während das Tischtennis Holz über mehrere Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte, spielbar ist.
Um einen Überblick über die verschiedenen Schläger zu erhalten, werden in diesem Beitrag alle möglichen Schlägerarten vorgestellt. Weiterhin geben wir Empfehlungen, welcher Tischtennisschläger nun der Richtige für ihr Spiel ist, schließlich soll die nächste Runde an der Tischtennisplatte mit dem geeigneten Material gespielt werden.
Wie eben schon erwähnt, besteht ein Tischtennisschläger aus einem Holz und zwei Belägen. Bei der Konzipierung eines Schlägers müssen einige Dinge beachtet werden. Denn nicht jedes Tischtennis Holz passt zu jedem Tischtennis Belag. Aber auch passt nicht jeder Spieler zu jedem Material.
Bei der Zusammenstellung oder der Auswahl eines zuvor konzipierten TT-Schlägers muss sich der Spieler darüber in klarem sein, welches Spielsystem und welche Expertise gebraucht werden. Ein Hobby Spieler ist mit einem offensiven Carbon Tischtennisschläger genauso überfordert, wie ein erfahrener Vereinsspieler frustriert wäre mit einem Wettkampfschläger aus dem Kaufhaus zu spielen.
Vor allem Tischtennis Anfänger, die kaum Erfahrung im Tischtennis und schon gar nicht bei der Zusammenstellung eines Tischtennisschlägers haben, brauchen Hilfestellungen. Dazu dient auch dieser Ratgeber, um besser zu verstehen, welcher Tischtennisschläger benötigt wird.
Mit TT-Shop.de zusammen haben wir als erfahrene Tischtennisspieler viele Schläger aus der sehr großen Materialauswahl zusammengestellt. Dabei folgten wir stets dem Grundprinzip, dass die empfohlenen Schläger für die entsprechenden Spielertypen passen.
Denn ein TT-Schläger muss so konzipiert sein, dass das Material in Kombination harmoniert und es dem richtigen Spieler empfohlen wird. Der beste Tischtennisschläger nützt nichts, wenn dieser in die falschen Hände kommt.
Die Folge ist, dass der Spieler frustriert ist. Und genau das soll nicht passieren. In unseren Punkten „Anfänger-Tipp: Tischtennischläger Roadmap“ und „Tischtennisschläger Kaufberatung: Worauf muss ich beim Kauf eines Tischtennisschlägers achten?“ gehen wir ganz genau auf diese Thematik ein und geben konkrete Hilfestellungen mit Beispielen. Zuvor erklären wir noch die einzelnen Komponenten eines Tischtennisschlägers und gehen noch genauer aus die einzelnen Schlägerarten ein.
Ein Tischtennisschläger wird in der Regel als Ganzes und Einheitliches betrachtet. Dennoch muss erkannt werden, dass die Schläger im Tischtennis aus verschiedenen Komponenten bestehen. Das Tischtennismaterial des Schlägers kann also wie eine Art Baukasten betrachtet werden.
Die vielleicht wichtigste Komponente eines Tischtennisschlägers, welche den größten Einfluss auf das Spielverhalten und die Spielausrichtung hat, ist das Tischtennisholz.
Das Holz bildet dabei das Herz oder die Seele des Tischtennisschlägers. Ein Tischtennisholz besteht aus mehreren Holzfurnieren. Moderne TT-Hölzer besitzen auch oftmals eine Faserverstärkung aus Werkstoffen wie Carbon oder Kevlar.
Das Tischtennis Regelwerk gibt in der Machart des Holzes relativ großen Spielraum. Es muss lediglich aus mindestens 85% Holz bestehen.
Gängige Holzarten bei der Herstellung sind Abachi, Limba, Kiri oder Koto Holzfurniere. Aber auch edlere Hölzer wie Hinoki finden sich bei den Hölzern wieder.
Eine wichtige Entscheidung, die beim Kauf beachtet werden sollte, ist die Griffform. Denn der Griff liegt später in der Hand und muss passen. Die am häufigsten eingesetzte Griffform ist der konkave Griff.
Dieser ist am Griffansatz relativ schmal, wird zum Griffende hin geschwungen breiter. Der Vorteil des konkaven Griffs liegt darin, dass zum einen der Griff gut in Hand liegt, zum anderen dennoch das Umgreifen zwischen Vorhand- und Rückhandhaltung möglich ist.
Ein Tischtennisschläger kann mit zwei beliebigen Tischtennisbelägen beklebt werden, welche eine Zulassung seitens des Internationalen Tischtennis Verbandes ITTF benötigen.
Im heutigen Tischtennis muss ein roter und ein schwarzer Belag verwendet werden. Die Beläge besitzen zudem eine maximale Gesamtdicke von 4,0mm. Hintergrund der Entscheidung war die Verwendung von mehreren Zentimeter dicken Schwammgummis, welche es unmöglich machten den Ballautreffpunkt zu hören, was den Rythmus erheblich störte. Alle zugelassen Beläge werden auf der ITTF LARC-Liste veröffentlicht.
Es gibt weiterhin verschiedene Arten von Tischtennisbelägen. Die meisten Tischtennisspieler entscheiden sich für Noppen-Innen-Beläge. Dabei wird das Obergummi auf eine Schwammunterlage geklebt. Außer bei Antitop-Belägen sind die Noppen-Innen-Beläge griffig und zur Rotationserzeugung geeignet.
Auf der anderen Seite gibt es Noppen-Außen-Beläge, welche sich noch in kurze und lange Noppen unterscheiden. Während kurze Noppen auf dem Tischtennisschläger für das Angriffsspiel geeignet sind, lassen sich mit langen Noppen nur Störattacken und Abwehrbälle spielen.
Griffform
Tischtennisschläger besitzen nicht immer die gleiche Griffform. Logisch, denn nicht jeder Spieler empfindet nur eine bestimmte Form des Griffes als praktisch. Bei den Griffhaltungen gibt es die Shakehand- und Penholder-Griffhaltung, wobei hierzulande nur mit der Shakehand-Griffhaltung gespielt wird.
Die meisten TT-Schläger werden mit der konkaven Griffform angeboten. Diese hat sich einfach aufgrund von verschiedenen Faktoren als die beliebteste Art von Griff herausgestellt.
Ein konkaver Griff liegt nicht nur gut in der Hand, sondern erlaubt dennoch das einfache Umgreifen zwischen Aufschlag, Vorhand und Rückhand.
Gerade Griffe sind sogar noch besser für das Umgreifen und Drehen des Schlägers geeignet. Allerdings kann der lockere Sitz auch stören. Die meisten Tischtennisprofis und Abwehrspieler verwenden die gerade Griffform.
Anatomische Griffe sind dann doch sehr speziell und individuell. Zum einen gibt es nicht nur den einen anatomischen Griff, zum anderen liegt dieser bei passender Form sehr eng an der Hand an. Umgreifen ist eher schwierig.
Konische Griffe wurden heutzutage fast ausschließlich von konkaven Griffformen ersetzt. Ein solcher Griff verbindet die Vorteile von geraden und konkaven Griffen.
Penholder gehen dann komplett mit einer anderen Griffhaltung einher. Mit der europäischen Shekhand-Griffhaltung können diese Griffe nicht gespielt werden. Moderne Penholder schläger erlauben auch das Spielen einer Rückhand, während traditionell nur eine Seite beklebt wird und die andere lediglich lackiert ist.
Veredelt werden die Schläger noch mit einem Kantenband. Die Verwendung ist nicht nur wegen dem optischen Eindruck empfehlenswert. Durch das Kantenband wird der Tischtennisschläger vor Kantentreffern geschützt, wodurch ein solcher Belag und Holz weniger in Mitleidenschaft zieht. Zudem lösen sich die Beläge nicht so leicht ab.
Hobbyspielern ist meist gar nicht bewusst, dass ein Profi- oder Wettkampfschläger individuell zusammen gestellt werden kann. Weiterhin werden Tischtennishölzer meist über mehrere Jahre gespielt, während die Beläge deutlich öfter ausgetauscht werden.
Um das Holz vor Ausfaserungen durch den Belagwechsel zu schützen, sollten TT-Hölzer mit einer Spezialversiegelung behandelt werden. Eine Versiegelung kostet zwar etwas, normalerweise bis zu 5€, lohnt sich aber dennoch auf lange Sicht gesehen.
Eine Holzversiegelung ist schnell gemacht. Auf beide Seiten des Schlägerholzes wird jeweils eine dünne Schicht der TT-Versiegelung aufgetragen und gleichmäßig verteilt. Nach einer Trockungszeit von 24 Stunden können anschließend die Beläge auf das Holz montiert werden.
Etwas komplizierter ist die Montage der Tischtennisbeläge, bei der auf einige Dinge geachtet werden sollte.
Zunächst ist es wichtig, alle Utensilien für das Kleben von Tischtennisbelägen zur Hand zu haben. Am wichtigsten ist die Auswahl des Tischtennisklebers. Grundsätzlich gibt es hierbei zwei Arten von Klebern, die sich in der Praxis bewährt haben.
Zum einen die Tischtennis Normalkleber mit VOC. Seit dem Verbot des Frischklebens sind VOC Kleber nur noch in der etwas dickflüssigeren Variante vorhanden. Solche Kleber haften gut, vor allem bei klassischen Tischtennisbelägen, die Schwämme ohne Poren verwenden.
Zudem ist die Anwendung sehr einfach. Da in der Praxis kaum Kontrollen gemacht werden können und sich VOC´s sowieso innerhalb weniger Tage verflüchtigen, kommen derartige Kleber noch oft zum Einsatz.
Zum anderen gibt es Tischtennis Latexkleber, die sich kaum von normalen Latexklebern aus dem Baumarkt unterscheiden. Latexkleber schließen die Poren der grobprigen Schwämme moderner Tischtennisbeläge gut und sind darüber hinaus auch sehr schonend zu den Belägen. Lediglich die Haftwirkung ist nicht ganz so stark.
Ein weiterer Nachteil ist die deutlich längere Trocknungszeit bei Raumtemperatur, die aber mit Hilfe eines Föns auf ein paar Sekunden reduziert werden kann.
Beide Kleberarten sind Kontaktkleber, die nur bei Kontakt der Klebeschichten von Holz und Belag haften.
Zum Auftragen kann entweder der vorhandende Pinsel benutzt werden oder es muss, vor allem bei den Latexklebern, eine Klammer mit Schwämmchen vorhanden sein.
Beim Aufkleben ist eine Belag-Andruckrolle sinnvoll. Dadurch kann das Aufkleben blasenfrei und gleichmäßig durchgeführt werden.
Zum Zuschneiden des Tischtennisbelags gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine scharfe Schere oder gar eine Tischtennis Spezialschere mit Krümmung sind empfehlenswert.
Ist eine Schneideunerlage vorhanden, kann auch mit einem Cutter der Belag zugeschnitten werden. Ich persönlich benutze ein Skalpell mit Edelstahlklinge, wodurch ein perfektes und sauberes Schneide-Ergebnis möglich ist.
Mit dem VOC-Kleber wird jeweils eine dünne Schicht auf Belag (Schwamm ohne Poren) und Holz aufgetragen. Besonders wichtig ist das gleichmäßige Auftragen, da ansonsten leichte Wellen nach dem Kleben zu sehen sind.
Zudem muss alles zügig geschehen, denn VOC-Kleber ziehen schnell in den Belag ein. Auch zu viel Kleber sollte auf keinen Fall auf den Schwamm aufgetragen werden, da sich der Belag nach der Trockung zu stark wellt.
Im Anschluss an die Trockung einfach den Belag nehmen, mit dem Logo und ITTF Zulassung Zeichen am Griffende ansetzen und Auflegen. Anschließend mit der Andruckrolle gleichmäßig und mit mittlerem Druck vom Griffansatz bis zum Schlägerkopf andrücken. Ein paar mal wiederholen und zum Schluss noch einmal ganz fest andrücken.
Anschließend kann der Belag mit den genannten Hilfmitteln zugeschnitten werden.
Bei den Latexklebern ist deutlich mehr Zeit beim Verstreichen vorhanden. Den milchig weißen Kleber schön gleichmäßig auf Holz und Belag verteilen. Anschließend muss entweder ca. 15-20 Minuten gewartet werden, bis der Kleber klar austrocknet, oder es wird ein Fön bei mittlerer Hitze und mit etwas Abstand zum Belag ca. 15-30 Sekunden eingesetzt.
Bei besonders großporigen Schwämmen ist es empfehlenswert, eine zweite, dünne Schicht auf den Belag aufzutragen und nochmals trocknen zu lassen. Dadurch ist der Klebekontakt einfach besser.
Wiederum am Griffende ansetzen, auflegen, andrücken und zuschneiden. Nachdem beide Seiten beklebt wurden ist der neue Tischtennisschläger fertig und zum Einsatz bereit 🙂
Zu einem hochwertigen Tischtennisschläger gehört auch das notwendige Zubehör. Dieses dient hauptsächlich zur Pflege und dem Schutz des Schlägers.
Zunächst einmal ist es wichtig, den Tischtennisschläger immer zu pflegen und sauber zu halten. Die Schwachstelle der qualitativ hochwertigen Beläge ist der Kontakt zu Staub, Schweiß und Schmutz. Dadurch können diese schneller altern und die Spieleigenschaften beeinflussen.
Daher ist die Verwendung eines Belagreinigers unumgänglich. Vor und nach dem Spielen sollte etwas Reiniger aufgetragen werden und mit einem Reinungsschwamm sanft trocken gerieben werden. Somit ist der TT-Schläger stets einsatzfähig. Weiterhin erhöht sich die Lebensdauer bei entsprechender Pflege drastisch.
Während der Zeit zwischen dem Spielen sollte anschließend eine Schutzfolie aufgelegt werden, wodurch kein Staub oder Schmutz in der Zwischenzeit auf die Oberfläche gelangt.
Zum allgemeinen Schutz und vor UV-Licht, was Gummi ebenso altern lässt, empfiehlt sich eine Schlägerhülle oder Schlägertasche. Gute Schlägertaschen bieten Platz für mindestens zwei Schläger und besitzen eine Bruchschutz. Noch edler ist natürlich gar ein Schlägerkoffer, der den perfekten Schutz des Tischtennisschlägers garantiert.
Nicht jeder Tischtennisschläger ist gleich. Das ist schon klar. Jedoch gibt es dazu gravierende Unterschiede bei den Schlägerarten. Diese hängen maßgeblich von Qualität, Spielort, Spielsystem, Alter oder Wettbewerb ab. Um einen guten Überblick zu erhalten, haben wir alle Schlägerarten unter die Lupe genommen.
Um an einer Tischtennisplatte im Park, an der Schule oder auf der hauseigenen Platte Tischtennis spielen zu können, bedarf es eines Tischtennisschlägers. Oder besagt gesagt zweier Tischtennisschläger.
Die Frage ist dann nur, wo sollen die neuen Schläger her kommen und wie viel Geld bin ich bereit dafür auch auszugeben. Im nächstgelegenen Baumarkt findet sich sicherlich ein einfaches Schlägerset.
Wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, leistet sich einen TT-Schläger aus dem Sportgeschäft von einer bekannten Marke wie Joola oder Donic Schildkröt.
Fertigschläger kosten dabei zwischen 5-90€. Während ein sehr günstiger Tischtennisschläger meist nur ein schlecht verleimter Sperrholzschläger ist, der mit einem einfachen Noppengummi belegt ist, sind die teueren Ausführungen hübsch verpackt und mit diversen Punkte- oder Sternenbewertungen ausgestattet.
Ich habe auch schon Schläger mit DVD gesehen, die Anleitungen zum Erlernen von Schlagtechniken beinhaltet.
Wer hauptsächlich im Freien spielt, wird schnell merken, dass Tischtennisschläger sehr leicht schmutzig werden. Besonders teuere Schläger mit griffigen Belagoberflächen sind sehr empfindlich, wodurch der Einsatz außerhalb von geschlossenen Räumen nicht empfehlenswert ist.
Zudem ist die Sonneneinstrahlung auch sehr schlecht für die Haltbarkeit von Tischtennisschlägern. Daher wurden spezielle Outdoorschläger entwickelt, die robust sind und bedenkenlos für das Tischtennis im Freien geeignet sind. Für offizielle Wettkämpfe sind solche Tischtennisschläger nicht erlaubt.
Outdoor-Tischtennisschläger bestehen zumeist aus Kunststoff, welches mit einer Hartgummioberfläche überzogen wurde. Dadurch ist das Spielgerät wetterfest und bei jeglicher Witterung einsetzbar.
Die Spieleigenschaften sind passabel, wobei natürlich kein Vergleich mit richtigen TT-Schlägern gezogen werden sollte. Dennoch macht das Spielen mit den Outdoor Schlägern sehr viel Spaß.
Besonders anspruchsvoll ist das Spielen mit sog. Mini Tischtennisschlägern. Durch das sehr kleine Schlägerblatt wird so mancher Ball schnell verfehlt.
Mini-Tischtennisschläger werden zumeist beim Spielen auf Mini oder Midi Tischtennisplatten eingesetzt. Während eine Midi Tischtennisplatte noch recht ordentliche Maße hat und ein normales Tischtennisspiel vollzogen werden kann, bedarf es hingegen auf Mini Tischtennisplatten großer Geschicklichkeit und Konzentration.
Interessanterweise können Mini Tischtennisschläger auch bei offiziellen Wettkämpfen zum Einsatz kommen. Voraussetzung ist nur, dass die Beläge von der ITTF zugelassen sind und das Logo, sowie das ITTF Prüfemblem, sichtbar sind.
Entgegen des ersten Eindrucks besitzen nicht nur Tischtennisprofis einen Profi Tischtennisschläger oder Wettkampfschläger, sondern auch jeder Vereinsspieler, sei es in der Regionalliga oder Kreisklasse.
Solche Schläger werden individuell aus dem Sortiment aus Marken Belägen und Marken Hölzern zusammengestellt und mit einem speziellem Tischtenniskleber montiert. So können die Tischtennisbeläge nach einer bestimmten Nutzungsdauer auch wieder ausgetauscht werden, während das Schlägerholz weiter verwendet werden kann.
Wer nicht so vertraut mit den vielen Belägen und Hölzern ist, kann schon ausgesuchte Schlägerkombinationen wählen, die von Tischtennisexperten zusammengestellt wurden.
Ein Tischtennisschläger für Abwehrspieler ist fast ausschlielich mit einem normalen Noppen-Innen Belag und einem Noppen-Außen bzw. Antitop Belag beklebt.
Traditionelle Abwehrer schneiden den Ball beim Unterschnittspiel mit dem griffigen Belag und drehen gegenbenenfalls den Schläger, um Angriffsbälle mit den langen Noppen weiter weg vom Tisch abzuwehren.
Moderne Abwehrspieler hingegen stehen nahe am Tisch und versuchen den Ball mit dem Abwehrbelag zu blocken und bei passiven Rückschlägen des Gegners selbst anzugreifen.
Profi-Abwehrspieler kombinieren hingegen das Spiel aus der langen Abwehr mit eigenen Gegenangriffen, was das Erlernen von zwei Spielsystemen und die Beherrschung des Schlägerdrehens voraussetzt.
Je nachdem, welcher Spielertyp gefragt ist, können entsprechende Noppenschläger oder Glattantischläger zusammen gestellt werden.
Als traditioneller Abwehrer bieten sich lange Noppen mit Schwammunterlage an, da viel Kontrolle und Sicherheit vorhanden ist. Das Holz sollte auch dementsprechend langsam sein. Gängige Abwehrhölzer verfügen auch über ein vergrößertes Schlägerblatt gegenüber Angriffshölzern.
Auf der Vorhand sollte sich i.d.R. ein rotationsfreudiger, griffiger und langsamer Tischtennisbelag bzw. dünner Angriffsbelag befinden, um mit der Vorhandseite in Aufschlag, Rückschlag und bei sicheren Angriffsschlägen genügend Spin in die Bälle zu bekommen.
Moderne Abwehrer haben meist ein schnelleres Holz, welches oftmals Balsa als Kernfurnier verwendet. Die weiche Holzschicht hilft beim Blocken der Angriffsschläge mit den langen Noppen ohne Schwamm oder mit dem Antitop mit Dämpfungsschwamm.
Noppenblocker leben von der Gefährlichkeit der Abwehrschläge. Seit dem Verbot der glatten Noppen sind viele Abwehrer auf Glattantis umgestiegen, um ein Höchstmaß an Schnittweiterleitung zu garantieren. Die Nachteile der Glattantis ist die schwere Beherrschbarkeit und der fehlende Störeffekt von langen Noppen.
Auf der Vorhand befinden sich ganz normale Angriffsbeläge oder FKE Beläge, mit denen zum Teil sehr aggressiv angegriffen wird, sobald der Angriffsspieler kontrollierter spielen möchte, um Fehler zu vermeiden.
Tischtennisprofis, die sich dem Abwehrspiel verschrieben haben, verbinden auch bei der Schlägerwahl die Elemente von klassischer und moderner Abwehr. Zudem liegt die Schwierigkeit darin, dass zwei Spielkonzepte erlernt werden müssen und eine gewisse Athletik/Ausdauer vorhanden sein muss.
Bestes Beispiel ist der deutsche Nationalspieler Ruven Filus, welcher aktueller deutscher Vizemeister im Einzel ist. Auf der Rückhand spielt er einen langen Noppen Belag mit einem Schwamm. Dadurch kann er die schnellen und spinnigen Topspins der Profis kontrolliert abwehren.
Auf der Vorhandseite, die er in den letzten Jahren auch immer mehr dreht für eigene Gegenangriffe, befindet sich ein Tischtennisbelag, wie ihn auch andere Profispieler verwenden. Als Holz kommt ein Abwehrholz zum Einsatz.
Vor allem Abwehrspieler litten unter den vielen Regeländerungen der letzten Jahre. Die Qualität der Abwehrschläge hängt immens von der ankommenden Rotation ab.
Durch die Umstellung auf größere Bälle und nun auf den Plastikball kommt einfach nicht mehr so viel Spin in diese Schläge, weshalb Angriffsspieler weniger Fehler machen.
Um dem entgegen zu treten müssen Abwehrer immer offensiver denken und Fehler durch Rythmusänderung und eigene Störangriffe zu provozieren.
Um dies zu gewährleisten, müssen auch Abwehrschläger immer schneller ausgelegt werden, damit die Angriffsoptionen sich verbessern. Denn auch für Abwehrer sind die neuen Bälle einfacher zu kontrollieren und langsamer.
Daher werden Abwehrspieler und Störspieler nicht aussterben. Nur eine andere Auslegung der Spielphilosophie ist gefragt.
Eine Trendsportart im Tischtennis ist Clickball. Bei dieser werden Wettkämpfe ausschließlich mit identischen Tischtennisschlägern ausgetragen, welche lediglich mit Sandpapier belegt sind.
Clickball Tischtennisschläger erlauben kaum bis gar keine Rotation. Die Begeisterung für diesen Sport liegt in der absoluten Chancengleichheit und dem Funfaktor.
Zudem sind die Ballwechsel deutlich länger und einfacher durch den Zuschauer nachvollziehbar. Die Begeisterung, welche lange Ralleys mit sich ziehen, kann in jeder Art des Tischtennis gesehen werden.
TTX (oder Table Tennis X) ist eine Abwandlung des Tischtennis, welche im Rahmen der Olympischen Spiele 2016 durch die ITTF eingeführt wurde. Das Ziel ist es, mehr Freizeitspieler für den Tischtennissport zu begeistern.
Die größte Änderung beim Table Tennis X ist die Zeitbeschränkung für einen gespielten Satz. Nach exakt 2 Minuten ist ein Satz beendet, egal wie der Spielstand ist. Gewonnen hat natürlich derjenige mit mehr Punkten.
Aufschläge dürfen nun beliebig ausgeführt werden. Der Ball muss lediglich zuerst auf die eigene Tischhälfte gespielt werden. Der Rest des Ballwechsels ist genau wie beim normalen Tischtennis.
Nur bei den erreichbaren Punkten gibt es Zusätze. Wird ein direkter Punkt gemacht, ohne dass der Gegner den Ball berühren konnte, gibt es zwei Punkte anstatt einem.
Pro Satz kann jeder Spieler die sog. „Wildcard“ ausrufen. Wird im Anschluss der folgende Ballwechsel gewonnen, kann sich der Spieler ebenfalls über doppeltem Punktgewinn freuen. Wird sogar ein direkter Punktgewinn, also ein Winner geschlagen, erhält der Spieler ganze vier Punkte. Man nennt das dann „Wildcard X Winner“.
Wie man sehen kann, legt TTX es darauf an, dass die Kontrahenten sehr schnell spielen und auf direkte Punktgewinne gehen. Besonders junge Spieler entwickeln dabei großen Ehrgeiz und Spielfreude, was die Hauptzielgruppe dieser Abwandlung des Tischtennis ist.
Die TTX Tischtennisschläger sind tempo- und rotationsreduziert. Zudem hat die ITTF sehr bunte, farbenfrohe Schläger vorgestellt.
Im Rahmen einer Kaufberatung muss viel beachtet werden. Welche Erfahrungen bringe ich mit? Was habe ich vorher gespielt? Passt mein Schläger überhaupt zu meinem Spiel? Wenn nein, auf welchen Belag oder welches Holz soll ich wechseln?
Neben den vielen feinen Aspekten gibt es jedoch einfache Eigenschaften, die die Auswahl vereinfachen. Besonders wenn ich gerade erst mit dem Tischtennis spielen angefangen habe, bilden diese eine effektive Leitschnur bei der Auswahl des neuen Schlägers.
Schon bei der Unterscheidung der Schlägerarten kann die Auswahl enorm eingegrenzt werden. Wird einfach ein Ping Pong Schläger für die gemütliche Runde beim Grillen im Garten benötigt, reichen günstige Fertigschläger locker aus.
Soll Tischtennis jedoch ernsthafter gespielt werden, kommt man eigentlich nicht um einen Profi Tischtennisschläger herum. Diese bieten schlicht deutlich bessere Spieleigenschaften, die die meisten Fertigschläger nicht bieten können.
Wie immer kommt es vor allem darauf an, welche Spielmöglichkeiten bei einem selbst vorhanden sind. Technisch versierte Angriffspieler werden mit einem langsamen Allroundschläger nicht glücklich. Genauso kann der blutige Anfänger nichts mit einer extrem schnellen Carbonkeule etwas anfangen.
Am Anfang sind Allroundschläger die richtige Wahl. Durch das langsamere Grundtempo und die zumeist weicheren, gemäßigten Beläge erhält der unerfahrene Spieler jede Menge Kontrolle. Die fehlerverzeihenden Eigenschaften wirken sich darin aus, dass nicht immer die beste Technik benötigt wird, um den Ball sicher übers Netz zu bekommen.
Mit wachsender Spielstärke und einem offensiveren Spielstil kann man nun die Möglichkeiten von schnellerem Material bestens ausnutzen. Es gilt stets die Devise: Am besten spielt es sich nicht mit dem schnellsten Schläger, sondern mit dem Passenden!
Das Tischtennisholz bildet die Grundlage für einen Tischtennisschläger. Es bestimmt das Grundtempo, die Anschlagshärte und das Ballgefühl.
Wird ein TT-Holz genauer betrachtet, so kann allein schon an der Holzart bestimmt werden, welche Eigenschaften dann später vorhanden sind. Weiche Holzfurniere, die als 5-schichtige Furnierkombination vorliegen, besitzen jede Menge Kontrolle. Solche Hölzer werden gerne als Allround-Holz bezeichnet.
Mit zunehmender Dicke des Kernfurniers steigt die Grundgeschwindigkeit. Während dickere Sperrschichten das Holz versteifen, wirkt ein verändertes Deckfurnier sich auf das Anschlaggefühl aus. Offensivhölzer sind dann meist an den 7-schichtigen Furnierkompositionen erkennbar.
Heutzutage werden viele OFF-Hölzer mit Carboneinlagen ergänzt. Das macht selbst einen langsamen, dünnen 5-schichtigen Aufbau deutlich schneller und versteift das Holz insgesamt. Zudem sind Carbonhölzer haltbarer. Während alle Offensiveigenschaften sich verbessern, verliert das Holz drastisch an Elastizität und damit an Kontrolle. Wer damit umgehen kann, hat dann aber einen großen Vorteil bei allen Schlägen.
Die Griffform ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Denn wenn der Schläger nicht gut in der Hand liegt, nützen auch die besten Spieleigenschaften nichts.
Die grundsätzliche Unterscheidung zwischen den Griffformen wurde bereits weiter oben im Text gemacht. Die meisten Spieler bevorzugen konkave oder gerade Griffe, weil diese sich flexibler greifen lassen.
Wichtig ist aber noch zu verstehen, dass nicht jede Griffform immer genau gleich ist. Jede Marke, und selbst von Serie zu Serie, sind die Griffe mal länger oder schmaler. Bei geraden Griffen gibt es sehr rundliche, aber auch sehr eckige Griffe. Daher bleibt nichts anderes übrig, als das Holz in die Hand zu nehmen.
Die meisten Tischtennisspieler, vor allem die Tischtennis Anfänger, merken kaum Unterschiede, weil es keine Vergleichswerte gibt. Da haben alte Hasen oftmals mehr Probleme, sollte der geliebte Schläger mit dem speziellen Griff nach vielen Jahren zu Bruch gehen.
Die Schwammstärke ist eine weitere Eigenschaften einzuschätzen, mit welchem Tempo der Schläger ausgestattet ist. Es gilt die einfache Regel: Je dicker der Schwamm, desto schneller und spinniger der Schläger.
Je nach Belagwahl kann aber ein 1,8mm Belag auch schneller sein, als ein 2,0mm Belag eines anderen Herstellers. Daher ist die Schwammstärke eher eine Faustregel, als eine Maxime. Wer mehr darüber wissen möchte, kann den Artikel: „Schwammstärke eines Tischtennisbelags und dessen Auswirkungen“ durchlesen.
Die Belaghärte ist eine entscheidende Eigenschaften bei TT-Schlägern. Während die Schwammstärke eine sehr vage Vermutung hinterlässt, kann anhand der Schwammhärte die Spieleigenschaften genauer erkannt werden.
Im Anfängerbereich kommen zumeist weiche Beläge zum Einsatz. Dadurch wird erreicht, dass der Spieler mehr Ballkontrolle besitzt. Alle Schläge werden mehr unterstützt. Häufig haben weiche Beläge einen stärkeren Katapulteffekt, was den Kraftaufwand mindert.
Mit weichen Tischtennisbelägen kann einfacher Spin erzeugt werden. Selbst bei einer nicht ganz so korrekten Schlägerhaltung kommen gute Schläge heraus. Jedoch sind die Grenzen nach oben hin limitierter. Eine bessere Technik und guter Armzug werden von härteren Belägen honoriert.
Die meisten Tischtennisspieler verwenden härtere Beläge auf der Vorhandseite und weichere auf der Rückhand. Durch das kleinere Trefferfenster mit der Rückhand benötigen wird zumeist mehr Kontrolle benötigt. Eine passivere Spielweise wird durch eine offensive Vorhand ergänzt.
Nicht jeder Tischtennisbelag ist gleich. Oftmals spielt die Herkunft eine wichtige Rolle. Früher galten Tischtennisbeläge Made in Japan als das Nonplusultra. Dem gegenüber standen die Chinabeläge, welche sehr hart sind und zusätzlich über ein klebriges Obergummi verfügen.
Beide klassische Belagarten waren ohne eingebauten Frischklebe-Effekt ausgekommen, da Spieler durch das Frischkleben mehr Tempo und Rotation aus den Belägen herausholen konnten. Nach dem Verbot des Frischklebens etablierten sich die modernen FKE Beläge.
Besonders die Spring Sponge Beläge von Butterfly und die Tensorbeläge Made in Germany haben sich auf dem Markt durchgesetzt. Durch elastischere, unter Spannung stehende Obergummis und den dynamischen Schwämmen mit Poren wurde ein neues Zeitalter im Tischtennis geschrieben.
Man kann heute sagen, dass alle Tischtennisspieler, die ernsthaft den Tischtennissport bestreiten, auf FKE Beläge zurückgreifen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Daher finden sich klassische Tischtennisbeläge eher auf Schlägern von Tischtennisanfängern und eingefleischten Allrounderspielern.
Vergessen sollte man auf keinen Fall bei der Schlägerwahl das Gesamtgewicht. Was im ersten Moment verwunderlich zu sein scheint, ist ein besonders wichtiger Faktor.
Denn je leichter der Schläger ist, desto einfach lässt dieser sich händeln. Wird ein Tischtennisschläger zu kopflastig, bekommt man schnell Probleme. Als Breitensportler können wir nicht wie Tischtennisprofis jeden Tag an der Platte stehen. Und dann fällt es auf, wenn man hunderte male ein paar Gramm mehr oder weniger bewegen muss.
Ein zu schwerer Schläger ist auch für das Timing schlecht. Viele leichte Fehler, Kantentreffer und Frustration sind die Folge. Der Vorteil eines schweren Schlägers ist ein erhöhtes Tempo und mehr Umwucht beim Schlagen.
Der größte Unterschied zwischen Fertigschlägern und Proffischlägern ist die Möglichkeit, die Beläge problemlos abzuziehen und somit austauschen zu können. Fertigschläger sind hingegen fast immer fest mit dem Holz verklebt.
Löst sich der Belag oder verliert dieser seine Spieleigenschaften (das geht bei Fertigschlägern oftmals schnell), muss der komplette Schläger ausgewechselt werden. Die hochwertigen Allroundhölzer bei Profi Schlägern hingegen können jahrelang genutzt werden.
Mit Hilfe eines Tischtennisklebers, eine Schere oder einem Cutter und einer Belagrolle gelingt der Austausch problemlos. Natürlich muss das Kleben auch geübt werden.
Da das eigene Budget nicht grenzenlos ist, werde ich mich auch dazu noch äußern. Vor allem bei Tischtennis Schläger gilt nicht zwangsläufig, dass der teure Schläger der bessere ist.
Fangen wir doch beim einfachen Freizeitschläger an. Wer nur gelegentlich mit Freunden an der heimischen Platte zocken möchte, kommt mit einem einfachen Schlägerset am besten aus. Diese kosten zwischen 15€ bis 30€. Darin enthalten sind zwei bis vier Schläger und einige Bälle. Da kann man eigentlich nichts falsch machen, da die Schläger sich sowieso nach einiger Abnutzen. Aber das spielt bei der Qualität keine Rolle.
Interessant wird es, wenn mehr Tischtennis gespielt werden soll. Und da muss bis auf wenige Ausnahmen gesagt werden, dass sich Fertigschläger ab +30€ einfach nicht lohnen. Denn wenn ich ernsthaft spielen möchte, reichen die Spieleigenschaften nicht aus. Und die Haltbarkeit ist im Vergleich zu einem Allround Profi Schläger so miserabel, dass man am Ende doppelt kauft.
Es gibt Ausnahmen, wie z.B. die Butterfly Timo Boll Reihe. Die Versionen Gold oder Black sind ihr Geld wert. Allerdings sind die Schläger vergleichsweise langsam, sodass ein Profischläger für 60-75€ lohnenswerter ist.
Nach oben gibt es bei TT-Schlägern fast keine Grenze. Aber kauft euch bitte keine Schläger über 80€ zu Beginn. das ist auch nur herausgeworfenes Geld. Ein gutes Allroundholz plus zwei klassische Allround-Beläge kosten nicht mehr.
Im Rahmen der Themenreihe Tischtennis Material Anfängertipps wurde versucht, sich in Kopf eines Tischtennisneulings zu versetzen, der seinen ersten Tischtennisschläger auswählen möchte. Das ist bei uns von TT-SPIN.de schon lange her. Dennoch sind noch einige Erinnerungen vorhanden, die uns Marcel Arnold, Gründer von TT-SPIN.de, nun schildert:
„Ich blätterte in meinem ersten Tischtenniskatalog, ich glaube es war Contra, und ich war überwältigt von den vielen, tollen Produktbeschreibungen und Werteangaben. Ich liebe es Tabellen zu analysieren. Kein Belag und kein Holz war gut genug. Am Ende habe ich mich für ein viel zu schnelles Holz und zu dicke Beläge entschieden.
Zum Glück (damals habe ich geweint) ist mein Schläger auf tragische Weise in den ersten Wochen gebrochen. Nein, kein Materialfehler, sondern jugendlicher Blödsinn (ich will nicht näher ins Detail gehen, sonst wird es peinlich 😀 ). Mein zweites Holz war dann das Butterfly Andrzej Grubba All+ und zwei Sriver FX Beläge. Dieser Schläger war dann genau richtig für mich.
Das Problem, wovor viele Anfänger stehen, ist die Wahl des ersten Tischtennisschlägers. Zwar gibt es Kataloge, den Rat der Vereinskameraden oder den Tischtennishändler, die mir allesamt weiterhelfen können. Doch es bleibt eine Restunsicherheit.
Daher möchte ich meine Erfahrung teilen, die ich anhand von mir selbst, Vereinskameraden oder meinen Jugendspielern gesammelt habe, und erstelle eine Tischtennisschläger Roadmap, wann und warum bestimmtes Tischtennismaterial in den ersten Jahren im Tischtennissport gespielt werden sollte. Diese ist nicht bindend, gibt aber Tischtennisanfängern einen Überblick, welche Art von Tischtennisschläger ab welchem Zeitpunkt sinnvoll ist.“
Sie sind Freizeitspieler und Hobbysportler, ein Jugendlicher auf dem Pausenhof oder ein Bürohengst, der mal Abwechslung vom vielen Herumsitzen braucht? Ja, dann ist Tischtennis eine perfekte Möglichkeit, um all den Stress und die Sorgen hinter sich zu lassen… Ok ich höre jetzt auf mit dem Werbetexten 😉
Wenn das erste Mal Tischtennis gespielt wird, ist es eigentlich egal, was für einen Schläger oder was für ein Brett bzw. Smartphone benutzt wird. Wichtig ist nur bei den aller ersten Schritten, dass ein Grundverständnis für Tischtennis entsteht und die Feinmotorik geschult wird. Es ist nicht notwendig einen überteuerten Butterfly Timo Boll ALC Schläger auf Amazon zu bestellen (teurer als UVP!). Ein einfaches Schlägerset, wie das JOOLA Schläger-Set Team School, für ein paar Euro reicht vollkommen aus.
Ich denke wer begeistert an der Freizeit-Tischtennisplatte seine Oma abzockt, sollte sich überlegen in den Tischtennisverein einzutreten. Dort können dann andere Jugendliche oder hauptsächlich alte Männer von der Platte geschossen werden. Nach dem ersten Training dort und keinem Satzgewinn, weil dort alle bessere Schläger haben als man selbst, es gibt auch offensichtlich keinen anderen Grund für die Niederlagen, dann wird neues Material gebraucht.
Auch wenn mich jetzt Intersport, Karstadt und die sonstigen Firmen hassen werden, wenn ich das jetzt sage, aber kauft auf keinen Fall teure Fertigschläger aus dem normalen Sportgeschäft. Diese kosten 60-100€ und taugen, gelinde ausgedrückt, nichts. Spart lieber euer Geld für einen richtigen Tischtennisschläger. Dieser besteht aus einem Marken Tischtennisholz und zwei Marken Tischtennis Belägen. Diese haben zwar keine 5 Sterne, taugen dafür aber etwas. Und billger ist dies auch noch.
Wichtig ist, dass ein Allround Holz, wie das Tibhar Allround Premium oder das Stiga Allround Classic, ausgewählt wird. Die Griffform ist grundsätzlich egal, da es zum größten Teil eine Gewöhnungssache ist. Nehmt einfach mal alle verschiedenen Griffe in die Hand. Die meisten Tischtennis Spieler bevorzugen konkav.
Auf das Allround Holz kann man sich dann klassische, gut kontrollierbare Beläge montieren lassen. Für einen Anfänger sollten diese einen medium Schwamm bis weichen Schwamm haben.
Solche Beläge gibt es von allen bekannten Premiummarken wie Donic, andro, Tibhar, Xiom, Butterfly, Yasaka, Joola uvm. Beispiele sind Donic Vario (Soft), Tibhar Vari Spin, Xiom Musa, Butterfly Sriver FX, Joola Zack. Ein Geheimtipp für Sparfüchse ist der Friendship 729 FX Super Soft. Als Belagstärken kommen am Anfang 1,5 bis 2,0mm in Frage, je nachdem wie viel sich schon zugetraut wird.
Das schöne ist, dass nach einer gewissen Zeit die Beläge einfach ausgetauscht werden können, wenn die Beläge abgespielt sind oder einfach zu langsam geworden sind. Bittet daher beim Fachhändler auch um eine Holzversiegelung mit speziellem Tischtennislack, damit sich die Furniere beim Abziehen nicht lösen.
Nach einiger Zeit sollte sich die Technik bei den Grundschlägen stabilisiert haben und das Anfangsniveau deutlich übertroffen worden sein. Nun kann zumindest auf der dominanten Schlagseite ein schnellerer und leistungfähigerer Belag ausprobiert werden. Dies ist vor allem Offensivspielern zu empfehlen.
In Frage kommen Einsteiger-Tensorbeläge wie der Xiom Vega Intro bzw. andro Hexer Duro oder harte klassische Beläge wie den Yasaka Mark V und Donic Coppa. Diese sollten nicht in maximaler Schwammstärke gewählt werden, aber 1,7 bis 2,0mm sollte im Rahmen des kontrollierbaren sein. Abraten würde ich an dieser Stelle noch von einem Holzwechsel oder Belagwechsel zu einem Spitzenbelag wie Butterfly Tenergy 05, Tibhar Evolution EL-S, andro Rasanter R47 oder Donic Bluestorm Z1. Diese Beläge sind einfach noch zu hart und zu schnell.
Die Spielstärke und die dazu gehörige Technik sind nun schon recht ansehnlich. Topspins können sicher angezogen werden und die Kontrolle beim Unterschnitt sowie Blockbällen ist ebenso recht ordentlich. An dieser Stelle kann nun auf Tensorbeläge im Soft- bis Medium-Bereich von einer Stärke 1,7 bis 2,0mm gesetzt werden.
Auch Top-Belagserien kommen auf der dominanten Schlagseite nun in Frage, allerdings in einer geringen Schwammstärke. Das Allroundholz kann immer noch weiter gespielt werden. Ein talentierter Topspinsspieler kann auch überlegen, auf ein Off- Holz zu wechseln, wie dem Butterfly Primorac Off-.
Von nun an muss jeder selbst wissen, welches Spielmaterial zum individuellen Spiel passt. Manche steigen an dieser Stelle auf sehr schnelle Hölzer und Beläge um, damit noch ein Leistungsschub erreicht wird. Doch sollte immer ehrlich bedacht werden, was für ein Spielertyp ich bin.
Die meisten Spieler brauchen keine schnellen Carbon Hölzer oder den nächsten Tibhar Evolution MX-S. Es ist wichtig, dass das Spielmaterial passt. Dazu benötigt es Beratung oder Erkenntnis, die über Anfängertipps hinaus geht.
Ich hoffe, dass ich einen guten Einblick geben konnte, welchen Weg man als Tischtennis Anfänger gehen kann. Es ist wichtig, dass immer eine ehrliche, gute Selbsteinschätzung vorhanden ist.
Ich weiß, jedes Jahr kommen neue, schöne Beläge heraus, die zum Kaufen und Testen einladen. Oder als Einsteiger ist man überfordert von den vielen möglichen Holz- und Belagkombinationen. Bitte kauft euch einen kontrollierbaren Schläger zu Anfang. Selbst wenn nicht pro Satz eine Granate raus gehauen werden kann, so bringt man wenigsten jeden Schupfball sicher über das Netz und kann die Angriffe sicher gestalten.
Und meidet Kaufhausschläger. Diese sind teuer und taugen, verglichen mit Marken Belägen und Hölzern, nur wenig.
Für die meisten Hobby- und Freizeitspieler ist die Anschaffung eines Profi Tischtennisschlägers nicht notwendig. Beim gelegentlichen Spielen im Garten oder im eigenen Keller kommt es mehr auf den Spaßfaktor an, mit Freunden und Familie eine schöne Zeit zu verbringen.
Dabei eignen sich vor allem sehr günstige Tischtennisschläger. Oftmals gibt es ganze Schlägersets für die komplette Familie im Angebot.
Als erfahrener Vereinsspieler würde ich dennoch zu Schlägern raten, die einen gewissen Qualitätsstandard und ein gesundes Maß an guten Spieleigenschaften mit sich bringen.
Für totale Tischtennisanfänger, die einfach nur ein wenig Tischtennis mit Freunden spielen wollen, reicht ein einfaches Fertigschlägerset.
Das Joola Schlägerset Duo besteht aus zwei einfachen Tischtennisschlägern mit drei Bällen zum Spielen. Zu viel erwarten darf man von den einfach gehaltenen Schlägern nicht.
Die Beläge der Schläger besitzen zwar eine ITTF Zulassung, wodurch der Einsatz im Wettkampfsport erlaubt ist, aber um mit einem richtigen Wettkampfschläger mitzuhalten, reicht es eben nicht.
Für den Schulsport interessant ist das Joola Schlägerset Team School. Dieses besitzt vier Tischtennisschläger und acht Tischtennisbälle.
Auch hier sind die Schläger für den Freizeitsport und den Schulsport gedacht. Interessant ist die mitgelieferte Aufbewahrungstasche, worin alle Schläger und Bälle problemlos verstaut werden können.
Donic Schildkröt bietet zudem das Donic-Schildkröt TT-Set Alltec Hobby an, dass für den Outdoor-Einsatz bestens geeignet ist. Dieses wird im Carrybag geliefert und umfasst zwei Outdoor-Tischtennisschläger und drei Bälle. Wer also bei im Outdoor-Bereich gerne Tischtennis spielt, ist mit diesem TT-Schlägerset bestens ausgestattet.
Natürlich gibt es auch Hobby- und Freizeit-Tischtennisspieler mit gehobenem Anspruch. Die Auwahlmöglichkeit an Tischtennisschlägern ist in diesem Segment sehr groß.
Als erstes wäre der noch relativ günstige Donic Schildkröt Tischtennisschläger Sensation 600 zu nennen, der für den Freizeitspieler das erste Erlernen von Grundtechniken ermöglicht.
Deutlich besser und mit richtigen Wettkampfbelägen ausgestattet ist der Joola Competition Gold Schläger. Dieser besitzt die, auf einer Vorstufe zu traditionellen Markenbelägen liegenden, Joola 4YOU und 4ALL Beläge.
Außerdem verleiht der Allround-Offensivschläger ihrem Spiel sehr viel Sicherheit und erlaubt auch kontrollierte Spinangriffe und Treibschläge.
Noch mehr für das Angriffstischtennis ausgelegt ist der Joola Tischtennisschläger Carbon Pro. Durch ein relativ steifes Schlägerholz, kombiniert mit beidseitig Joola 4You Belägen, ist ein modernes Angriffsspiel möglich und nahe an dem Niveau eines Profi-Tischtennisschlägers dran.
Die Joola Schläger Spider und Mega Carbon sind nun auf dem Niveau von klassischen Wettkampfschlägern angelangt. Durch die Verwendung von den Wettkampfbelägen Joola UPP bzw. Joola Infinity können alle Grundschläge sicher und mit viel Rotation gespielt werden.
Diese Tischtennisschläger sprechen nicht mehr den normalen Hobbyspieler an, sondern den ambitionierten Freizeitspieler, der sich in der Übergangsphase vom Freizeittischtennis zum Vereinssport befindet.
Mit der Joola Spinforce Reihe wurden nun Schläger auf den Markt gebracht, die eine Art Profi-Wettkampfschläger für jedermann darstellen sollen. Die Qualität und Spieleigenschaften stehen dem in nichts nach, aber auch der Preis ist relativ hoch angesetzt.
Für Allrounder und Einsteiger wird wohl der Profi Tischtennisschläger Allround die beste Lösung sein. Die meisten bisherigen Freizeitspieler, die sich nun einen qualitativ hochwertigen Tischtennisschläger zulegen möchten, werden mit diesem Schläger am besten zurecht kommen.
Das verwendete Schlägerholz ist ein Tibhar Allround Premium, welches nicht nur sehr gute Spieleigenschaften besitzt, sondern einer der Bestseller auf TT-Shop.de ist. Als Alternative kann das Stiga Allround Classic gewählt werden. Es ist schon sehr lange auf dem Markt ist und hat sich berets über eine Millionen mal verkauft.
Als Belag für den klassischen Allrounder wird der Donic Quattro verwendet, der in einer Stärke von 1,8mm sehr kontrolliert ist und dennoch auch für das eigene Angriffsspiel genügend Optionen zulässt.
Alternativ können bei diesem Schläger die noch günstigeren Friendship Beläge ausgewählt werden, was qualitativ kaum schlechter ist.
Für die schmale Hand empfehlen wir den konkav-schmal Griff, für eine größere Hände den konkav-kräftig Griff. Die Versiegelung des Holzes ist optional, aber auch empfehlenswert. Auf jeden Fall sollte die optionale Schlägerhülle dazu bestellt werden, damit der Tischtennisschläger zwischen dem Spielen gut geschützt ist.
Neben diesem Allroundschläger kommt unser Testsieger, der Allround Premium Spin, oder der Super Soft FX Control Schläger in Frage, die Bestandteil des Tischtennisschläger Tests waren.
Während der Super Soft FX Control wirklich sehr langsam und für den Tischtenniseinsteiger oder Jugendlichen gedacht ist, befindet sich der Allround Premium Spin auf einem spielerisch höheren Niveau zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis.
Unsere Empfehlung für Tischtennis Wiedereinsteiger ist der Xiom Intro Classic. Wiedereinsteiger verfügen bereits über Tischtennis Erfahrung. Das alte Spielniveau geht deshalb nicht verloren, ist aber nur, aufgrund mangelnder Routine, gehemmt.
Mit einem Schläger wie dem Intro Classic erhält der Neuanfang jede Menge Ballkontrolle und ein verlässliches, aber zugleich leistungsfähiges, Spielmaterial.
Etwas anspruchsvoller zu spielen und für das Power-Allroundspiel optimal geeignet ist der Tischtennisschläger Aurus Carbon. Das Stiga Allround Classic Carbon Holz besitzt die gleichen exzellenten Spieleigenschaften wie das Allround Classic, hat aber durch die sehr leichten Carbonfasern mehr Power und Stabilität zu bieten.
Der moderate Offensivbelag Tibhar Aurus Soft sorgt mit seinen ausgeglichenen Spieleigenschaften für den perfekten Mix aus Angriffsmöglichkeiten und Allroundfähigkeiten. Es ist auch der optimale Tischtennisschläger für Vereinsspieler, die schon eine gewisse Zeit spielen, aber nun auf schnelleres Material umsteigen möchten.
Im Offensivbereich gibt es sehr viele Tischtennisschläger, die mit modernen Angriffshölzern und schnellen Tensorbelägen ausgestattet sind. Tensorbeläge stehen unter enormer Vorspannung und sind zumeist mit einem Werkstuning ausgestattet, wodurch Tempo, Spin und Dynamik enorm verbessert sind.
Solche Tischtennisschläger sind nur für den absoluten Angriffsspieler geeignet, der auch über eine stabile Schlagtechnik und über ein gutes bis sehr gutes Spielniveau verfügt.
Für den spinorientierten Topspinspieler ist der Evolution Spin die richtige Wahl. Das Schlägerholz ist sehr spinfreudig und verfügt über ein hohes Tempo.
Wer es noch offensiver braucht und keine kompromisse im Angriffsspiel eingehen möchte, der ist beispielsweise mit dem Evolution Speed bestens aufgehoben. Beide Offensivschläger verwenden verschiedene Varianten der beliebten Tibhar Evolution Belagreihe, die auch hier im Blog ausführlich getestet wurde.
Für den Wettkampfsport sind die meisten Kaufhausschläger eher ungeeignet, unterscheiden diese sich doch in der Qualität enorm. Auch ist das Austauschen von Belägen mit solchen Schlägern meistens nicht möglich.
Es eignen sich viel mehr individuell zusammengestellte Profi Tischtennisschläger. Man muss sich das ganze wie einen Baukasten vorstellen.
Zunächst muss das Tischtennisholz ausgewählt werden. Es gibt sehr langsame, weiche Tischtennishölzer, die eine sehr gute Kontrolle und Ballrückmeldung besitzen.
Solche Hölzer sind für Tischtennisanfänger, Allrounder und Jugendspieler am besten geeignet. Weiterhin können auch schnellere Vollhölzer oder sogar faserverstärkte Hölzer ausgewählt werden.
Die häufigste Faserverstärkung ist Carbon, was dem Holz eine große Stabilität und eine erhöhte Geschwindigkeit verleiht. Nur technisch versierte Spieler, die ein höheres Spielniveau besitzen, sollten schnelle Angriffshölzer wählen.
Auf das Schlägerholz kommen nun zwei Beläge. Jede Seite eines Tischtennisschlägers muss mit unterschiedlichen Farben belegt sein. Zur Auswahl stehen dabei nur die Farben rot und schwarz.
Tischtennisbeläge gibt es in unterschiedlichen Schwammstärken, was eine zusätzliche Variabilität mit sich bringt. Die ca. 800 ITTF zugelassenen Markenbeläge können durch die Farbwahl und der Wahl der Schwammstärke aus durchschnittlich 6-8 Varianten ausgesucht werden. Das sind mindestens 4800 Wahlmöglichkeiten pro Seite. Ergo über 20 Million Kombinationmöglichkeiten.
Wichtig ist bei der Zusammenstellung eines neuen Tischtennisschlägers, dass jeder sich gut informiert und eine Art Vorauswahl trifft.
Wir von tt-spin.de haben in diesem Tischtennisschläger Test bereits viele verschiedene solcher Profi Tischtennisschläger zusammengestellt und getestet. Hier müssen Sie nur noch den gewünschten Schläger anhand ihrer Spielstärke auswählen.
Wie schon gesagt, es gibt natürlich noch viele weitere Profischläger, die zusammen gestellt werden können. Dabei können Sie die einzelnen Produkte im Tischtennis Onlineshop aussuchen und eine Schlägermontage auswählen oder es wird aus dem Sortiment von bereits vorausgesuchten Profischlägern gewählt, die wir im folgenden vorstellen werden.
Im folgenden möchte ich klären, wie ich meinen Tischtennisschläger, vor allem die Beläge, richtig Pflege und welche Art von Schutz notwendig ist, damit die Lebensdauer meines Tischtennisschläger verlängert wird.
Leider sehe ich immer wieder, wie manche ihren kostbaren, neuen Tischtennisschläger nicht richtig pflegen. Dabei ist die Reinigung und die Pflege entscheidend, damit ein Tischtennisschläger lange gespielt werden kann.
So reinigen leider einige ihre Schläger nach dem Spiel gar nicht. Die Belagoberfläche von hochwertigen Tischtennisbelägen ist allerdings sehr empfindlich gegenüber Verunreinigungen, die über einen längeren Zeitraum auf der Oberfläche haften bleiben.
Andere reinigen zu oft ihren Schläger, was ebenso nicht unbedingt gut für die Beläge ist. Intensives und häufiges „schrubben“ sorgt für Reibung und eben auch Abnutzung.
Ein weiteres Problem ist die Lagerung der Tischtennisschläger. Wenn ich höre, dass die Sporttasche sowohl im heißen Sommer als auch im kalten Winter im Auto gelassen wird, dann kann ich nur die Hände über den Kopf schlagen.
Große Temperaturschwankungen, besonders Hitze, dehnen die Beläge extrem aus, welche sich nach abkühlen wieder zusammenziehen. Über die Zeit leiert der Belag, ohne gespielt zu werden, aus und verliert an Spannung, welche essentiell für Tempo und Rotation eines Tischennnisbelags ist.
Besonders die modernen und empfindlichen FKE-Beläge, welche schon von Haus aus unter extremer Spannung stehen, sind davon betroffen.
Als nächstes gibt es manche, die ihre Schläger in einem dunklen, nassen Kellerraum lagern. Wer schon mal bei großer Luftfeuchtigkeit in der Halle Tischtennis gespielt hat weiß, dass die Gummibeläge Feuchtigkeit magisch anziehen.
Und so ein dauerhafter Feuchtigkeitsfilm sorgt dafür, dass das Obergummi des Tischtennisbelags enorm an Grip verliert. Außerdem wird dieser porös und bekommt Risse.
Ein weiterer Erzfeind des Tischtennisbelags sind Licht- bzw.
Sonnenstrahlen. Wer die Eigenschaften von Gummi kennt, der weiß, dass, besonders Naturkautschuk, bei UV-Strahlung extrem schnell altert.
Dies nutzt der eine oder andere Noppenguru auch aus, um die langen Noppen glatter und härter werden zu lassen. Manche sind auch mit UV-Lampe gesichtet worden 😉 . Es ist daher empfehlenswert, den Tischtennisschläger stets in einer Tischtennishülle aufzubewahren.
Die meisten Tischtennisschläger, wenn die Schläger von einem gutem TT-Shop zusammen geklebt worden sind, haben ein Kantenband oder Kantenschutz auf der Schlägerkante kleben. Dies hat nicht nur einen optischen und werbetechnischen Effekt, sondern schützt bei einem Kantentreffer das Holz vor größeren Ausfaserungen und die Beläge vor dem Ablösen.
Weniger mit der ständigen Pflege hat das letzte Problem zu tun. Wer sich einen Tischtennisschläger zusammen stellen lässt, der sollte auf eine professionelle Holzversiegelung bestehen. Auch wenn der Tischtennisschläger dann bei einem Besuch im Tischtennisshop nicht gleich mitgenommen werden kann, so hat dies nur Vorteile.
Zum einen fasert das Holz bei Kantentreffern nicht so leicht aus. Zum anderen lässt sich der Belag sicher und ohne große Mühe wieder vom Holz entfernen, wodurch neue Beläge aufgeklebt werden können. Eigentlich alle Tischtennis Online Shops bieten mit Aufpreis meist zwei Arten einer Holzlasur an. Dabei reicht die Standard Variante vollkommen aus. Nur Dauertester, die ständig neue Beläge aufkleben, sollten eine Premium Holzversiegelung in Erwägung ziehen.
Gebt ruhig beim Kauf eines Tischtennisschlägers ein paar Euro mehr für Pflegemittel aus. Ihr braucht einen Tischtennisreiniger wie Donic Bio Clean als Pumpspray oder Joola Reinigungsschaum Clipper.
Dazu benötigt ihr noch einen Reiningungsschwamm, was nichts anderes ist, als ein Schwamm für die Autoscheibenreinigung. Einfach nach dem Spielen 2-3 mal Aufsprühen bzw. eine kleine Menge Schaum auftragen. Dann den Schläger nahezu trocken reiben. Anschließend kurz warten oder auch Trockenwedeln.
Nun ist es sinnvoll eine Belagschutzfolie aufzulegen. Wenn du keine Belagschutzfolie hast, dann reicht es auch ein, bei vielen Belägen oftmals mitgelieferte, Schutzpapier aufzulegen.
Anschließend sollte der Schläger in eine Schutzhülle gelegt werden. Es gibt ganz einfache Schlägerhüllen wie die Joola Schlägerhülle Pocket, die die Form eines Tischtennisschlägers hat. Für einen besseren Schutz eignen sich Einzel- oder Doppelhüllen, die extra gepolstert sind oder gar einen Bruchschutz haben, wie die Donic Hülle Square.
Wer es ganz elegant und bruchsicher haben möchte, und das kann ich bei Profi Tischtennisschlägern nur wärmstens empfehlen, sollte sich einen Alu Schlägerkoffer zulegen.
Als Lagerort empfehle ich den Tischtennisschläger in einem Wohnraum zu lagern, der sowohl tagsüber als auch nachts durchwegs Zimmertemperatur hat. Zudem sollte dieser Raum im besten Fall zur Nordseite gerichtet sein, sodass die Sonne keine Auswirkungen auf Temperatur und Einstrahlung hat.
Oftmals lese ich oder höre die Frage, wie man die Griffigkeit von Tischtennisbelägen erhöhen oder wiederherstellen kann. Ich hoffe jeder versteht, dass dies nicht durch einen speziellen Reiniger möglich ist. Einmal verlorene Griffigkeit kann nicht wiederhergestellt werden.
Naja, zumindest nicht im Rahmen eines Anfängertipps. Es gibt schon Wege, mit chemischen Mitteln Gummi so zu beeinflussen, dass mehr Elastizität und Oberflächengriffigkeit entsteht. Aber im Normalfall bringt es dem Anwender nicht viel.
Anschließend sollte der Schläger in eine Schutzhülle gelegt werden. Es gibt ganz einfache Schlägerhüllen wie die Joola Schlägerhülle Pocket, die die Form eines Tischtennisschlägers hat. Für einen besseren Schutz eignen sich Einzel- oder Doppelhüllen, die extra gepolstert sind oder gar einen Bruchschutz haben, wie die Donic Hülle Square.
Wer es ganz elegant und bruchsicher haben möchte, und das kann ich bei Profi Tischtennisschlägern nur wärmstens empfehlen, sollte sich einen Alu Schlägerkoffer zulegen.
Als Lagerort empfehle ich den Tischtennisschläger in einem Wohnraum zu lagern, der sowohl tagsüber als auch nachts durchwegs Zimmertemperatur hat. Zudem sollte dieser Raum im besten Fall zur Nordseite gerichtet sein, sodass die Sonne keine Auswirkungen auf Temperatur und Einstrahlung hat.
Die heutigen Profi Tischtennisschläger sind wahre High-Tech Produkte. Die verwendeten Tischtennishölzer werden in großen Fabriken in Serie hergestellt. Werkstoffe wie Carbon oder Glasfiber kommen dabei zum Einsatz, um die Geschwindigkeit zu erhöhen und Gewicht zu sparen.
Bei den Tischtennisbelägen ist es nicht anders. Moderene Beläge werden unter Spannung gesetzt, was die Rotation und den Katapult auf ein neues Level bringt. Technologien wie Tensor, High Tension oder Spring Sponge sind nicht nur Marketing Namen, sondern haben den Tischtennis-Sport seit dem Frischklebeverbot geprägt und revolutioniert.
Die rasante Entwicklung in den vergangenen Jahren ist hauptsächlich eine Folge der vielen Regeländerungen im Tischtennis-Sport.
So schnell das Voranschreiten der Technik bei der Herstellung von Tischtennisbelägen heute ist, so einfach und primitiv waren die Anfänge des uns heute bekannten Tischtennis.
Tischtennis, oder auch zu Beginn oftmals Ping Pong genannt, entwickelte sich aus dem Tennis. Aufgrund der wechselhaften Wetterlage in England war der Adel und die Feine Gesellschaft oftmals gezwungen, die Outdoor Aktivitäten zu beschränken.
Gespielt werden sollte trotzdem. Es war die Geburtsstunde des sog. Raum-Tennis. Die ersten Spielregeln legte dazu der englische Ingenieur James Gibbs im Jahr 1875 fest.
Die ersten Tischtennisschläger waren mehr aus der Intuition geboren als genauer überlegt. Man spielte mit allem, was so greifbar war. Dies waren unter anderem Bücher, Bratpfannen oder Zigarettenschachteln.
Wer es etwas ernsthafter meinte, der bemühte sich um einen Badmintonschläger, welchen Tischtennisschläger lange ähnelten.
Als Spielfläche wurden Wohnzimmer – oder Küchentische verwendet, über die ein Seil gespannt wurde, was als Netz dienen sollte.
Das prägnante Aufprallgeräusch des Balles führte schnell zu dem noch heute bekannten Begriff „Ping Pong“, wie Tischtennis zu Anfangszeiten häufig genannt wurde. Wäre der Name nicht patentiert und markenrechtlich geschützt worden, so hätte sich wohl dieser durchgesetzt.
Die uns heute bekannten Zelluloidbälle, welche es zumindest im Wettkampfsport bald nicht mehr geben wird, wurden von James Gibbs von einer Geschäftsreise 1891 mitgebracht und verbesserten die Spieleigenschaften enorm.
Ein revolutionärer Schritt zu unseren heutigen Tischtennisschlägern war die Erfindung des Noppengummis. Nun, eigentlich musste dieses große Ereignis eher der Marke Zufall angedichtet werden.
Der damals unbekannte englische Tischtennisspieler E.C. Goode wollte 1902 an einem Londoner Turnier teilnehmen. Allerdings plagten ihn Kopfschmerzen, was zu einem Besuch in einer Apotheke führte. Beim Bezahlen fiel ihm die auf der Theke ausgebreitete Gummimatte auf, denn auf dieser sprangen seine Geldstücke beim Bezahlen unerwartet hoch ab.
Er verließ die Apotheke nicht nur mit einer Medizin gegen Kopfschmerzen, sondern auch mit der Gummimatte der Apotheke. Im Anschluss klebte er das Noppengummi auf seinen Schläger und stürmte als ungesetzter Spieler bis ins Finale des Turniers vor.
Obwohl das Noppengummi einen erheblichen Vorteil in Sachen Katapult und Beschleunigung brachte, dauerte es noch fast zwei Jahrzehnte, bis sich der Noppenbelag weltweit durchsetzte.
Es dauerte nun einige Zeit, bis sich wieder etwas bei der Entwicklung der Tischtennisschläger tat. Obwohl die Reglementierungen sehr frei gestaltet werden konnten, was für Experimente prädestiniert ist, geschah fast ein halbes Jahrhundert kaum etwas.
Doch im Jahr 1951 rückte der weitgehend unbekannte Österreicher Fritsch ins Rampenlicht. In seinem Keller fand er einige Millimeterdicke Schaumstoffmatte, mit welcher er seinen Schläger beklebte.
Bei der Heim-WM in Österreich schlug dieser eine Reihe von gesetzten Spielern und fand sich Ende des gleichen Jahres noch in den TOP10 der Tischtennis Weltrangliste wieder.
Vollkommen revolutioniert haben die Japaner den Einsatz von Zentimeter dicken Schwämmen, die ohne Noppengummis auskamen. Die unglaublichen Rotations- und Tempowerte, die mit solchen Schwammbelägen möglich waren, verblüfften die gesamte Tischtenniswelt. Bei der Tischtennis-WM in Indien 1952 räumen die japanischen Tischtennisspieler vier Goldmedallien ab.
Doch allzu positiv wurde die Belagrevolution in der Tischtenniswelt nicht gesehen. Die Ballwechsel wurden immer kürzer, was den Sport für Zuschauer zunehmend unattraktiver machte. Es fiel der Begriff „Atom-Tischtennis“.
Ein weiteres Problem war das geräuschlose Aufprallen des Balles auf den Schlägern, was zu Irritationen beim Gegenspieler führte.
1959 zog die ITTF die Reißleine und Verbot den Einsatz vom Schwammgummi als Außenbelag, wohingegen dieses als Schwammunterlage weiterhin eingesetzt werden durfte.
Zudem wurde ein Limit für die Gesamtdicke des Tischtennisbelags festgelegt. Die Japaner, welche seit einigen die Tischtenniswelt durch das Schwammgummi dominierten, forderten eine Maximaldicke von 6mm. Die Europäer wollten hingegen nur 3mm. Daraufhin vermittelte China zwischen den Lagern und man einigte sich auf die noch heute geltende Gesamtstärke von 4,0mm.
In der Folge setzten sich die Sandwich-Beläge durch, bei denen Schwämme mit Noppen-Innen oder Noppen-Außen Obergummis kombiniert wurden. Die heute klassischen Tischtennisbeläge waren geboren.
Die Asiaten, allen voran die Japaner, entwickelten die wohl wichtigste Schlagtechnik, den Topspin, in der Folge des Einsatzes von Sandwich-Belägen. Die Spielstrategien wurden weitesgehend von den Chinesen kopiert.
Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich Asien zum dominerenden Tischtenniskontinent und seine absolute Vormachtstellung als Nummer 1, welche bis heute besteht und nur Phasenweise durchbrochen werden konnte.
Die bekanntesten und beliebtesten Tischtennisbeläge waren Jahrzehnte lang der Butterfly Sriver und der Yasaka Mark V.
Der Aufschlag ist vielleicht der wichtigste Schlag im Tischtennis. Ein guter, gefährlicher Aufschlag kann ein ganzes Spiel prägen und in den engen Matches der entscheidende Vorteil sein.
Auf Weltklasseniveau kommt es vor allem darauf an, die ankommende Rotation des Balls richtig einzuschätzen. Als Tischtennisbeläge mit identischen Farben auf dem Schläger erlaubt waren, machten sich das einige Spieler zu nutze.
Es wurde sowohl ein Noppen-Innen, wie auch noch Noppen-Außen Belag mit der gleichen Farbe verwendet. Die beiden Belagarten machen normalerweise unterschiedliche Geräusche beim Schlagen, woran man diese erkennen kann.
Jedoch wurde der Schlagseite unterhalb des Tisches vor dem Aufschlag gedreht und während des Aufschlags kräftig aufgestampf. Dadurch konnte man kaum oder erst sehr spät erkennen, welche Schnittvariation auf einen zukam. Die Folge waren viele leichte Fehler.
1984 wurde der Einsatz von gleichfarbigen Tischtennisbelägen verboten, aber zunächst nicht klar definiert, welche Farben erlaubt sind. Im gleichen Zug wurde das Aufstampfen beim Aufschlag untersagt, was jedoch seit 1991 erneut gestattet ist.
Um den Spielraum für ähnliche Farben von Tischtennisbelägen ein Ende zu setzen und die Thematik zu begraben, wurde 1985 eine Neufassung der Regel getroffen, wonach nur noch leuchtendes rot und schwarz als Belagfarben erlaubt waren.
Bis zum Jahr 2001 tat sich nicht viel in der Belagentwicklung. Durch das Frischkleben konnte auch eine enorme Power und viel Rotation auch aus langsamen Tischtennisbelägen heraus geholt werden.
Das gleiche galt auch für die Herstellung von Tischtennishölzern. Bei einigen Profispielern wurden sogar langsame Vollhölzer eingesetzt, da das Kleben genügend Geschwindigkeit erzeugte.
Der Stein der Belagentwicklung kam zum Rollen, als der Tischtennisball von 38mm auf 40mm erhöht wurde. Der Verlust von Tempo und Rotation mussten ausgeglichen werden.
Weiterhin war dies hauptsächlich für traditionelle Abwehrspieler ein Problem, lebten diese vom Schnittwechsel und den Fehlern ihrer Gegner.
Bei den Angriffsspielern konnten neue Beläge etabliert werden, die einfach noch besser auf den Einsatz der lösungsmittelhaltigen Klebern reagierten. Ich denke jedem Vereinsspieler wird der Klang eines geklebten Stiga Neos Sound noch in den Ohren klingen.
Oder es die Beläge wurden schon vor dem Kleben unter Vorspannung gesetzt, was den Katapult und die Geschwindigkeit erhöhte, aber die Tischtennisbeläge empfindlicher machte. Man denke da nur an den Butterfly Bryce, mit welchem Werner Schlager 2003 Weltmeister wurde.
Die größere Neuerung wurde im Bereich der Abwehrspieler entwickelt. Glatte lange Noppen erfanden den Abwehrer am Tisch, der nicht in die lange Abwehr geht, sondern mit viel Störeffekt am Tisch die Angriffsbälle förmlich absticht. Der Dr. Neubauer Super Block war der weltweite Bestsellerbelag in diesem Bereich.
Doch nicht den vielen Tischtennisspielern im Breitensport waren die glatten langen Noppen ein Dorn im Auge. Das Spiel gegen so einen Glattnoppenspieler war auch sehr unattraktiv für die Zuschauer, weshalb diese seit 2008 verboten wurden. Keine Reibungsbeschränkungen haben heute nur noch Anti-Beläge, wodurch viele ehemalige Noppenblocker heute mit einem Glattanti unterwegs sind.
Es war das Jahr 2008 und die Frischklebezeiten waren vorbei. Aus Angst vor den gesundheitlichen Risiken beim Einsatz von lösungsmittelhaltigen Klebern und dem befürchteten Ausschluss von den Olympischen Spielen, so zumindest die Argumentation, Verbot die ITTF (International Table Tennis Federation) derartige Kleber komplett.
Der eigentliche Grund für diese Regeländerung, wie auch für die vorherigen (Sätze bis 11, größerer Ball, Aufschlagregel) und die folgenden (Einführung es Plastikballs), war es, den Tischtennissport attraktiver für Zuschauer und Fernsehen zu machen.
Aber noch dem Verbot wurde dem Vorhaben ein Strich durch die Rechnung gemacht. Bereits im Frühjahr 2008 erschien der Butterfly Tenergy 05, welcher bis heute der meistgespielte Tischtennisbelag bei den Tischtennis-Profis ist. unter anderem spielt Timo Boll mit diesem Belag.
Zudem wurde Einsatz von Lösungsmitteln nicht komplett verboten, aber lediglich ein sog. Werkstuning erlaubt, also die Behandlung von Tischtennisbelägen mit Tunern, die unterhalb eines gewissen Grenzwertes liegen. Ein Nachtuning wurde hingegen strikt verboten.
Doch das ist bis heute ein großes Problem, da nur die Grenzwerte getestet werden können, aber nicht, ob ein Spieler den Belag nachbehandelt hat. Diese Thematik wurde im Artikel Schlägerdoping im Tischtennis näher behandelt. Auch vor der Heim-WM in Düsseldorf 2017 beklagte sich Timo Boll erneut über den illegalen Einsatz des Schlägertunings.
Andere Belagamarken setzen hauptsächlich auf die Tensortechnologie des deutschen Herstellers ESN. Die meisten modernen Tischtennisbeläge werden im Werk in Hofheim, Unterfranken hergestellt. Als besonders beliebte Belagreihen gelten Tibhar Evoltion, Donic Bluefire oder Xiom Vega.
Die neueste Änderung stellt die Hersteller von Tischtennisbelägen und Tischtennishölzern erneut auf die Probe. Seit 2014 wird bei internationalen Wettkämpfen komplett auf den Zelluloidball verzichtet. Auch im Breitensport ist ab 2019 Schluss mit dem Werkstoff.
Problematisch sind die Plastikbälle aus vielschichtigen Gründen. Allen voran können Plastikbälle nicht so viel Rotation erzeugen. Nehme ich den gleichen Tischtennisschläger und spiele abwechselnd mit einem Zelluloidball und einem Plastikball, dann werden die unterschiede in Sachen Spin und Tempo deutlich.
Weiterhin war vor allem am Anfang, aber auch teilweise heute noch, die Qualität der Polybälle miserabel. Durch die Entwicklung der neuen Produktionsverfahren sind Plastikbälle immern noch sehr teuer, was sich hoffentlich bald regulieren wird.
Desweiteren gibt es nicht nur einen Plastikball. Zu den Herstellern aus China und Japan gesellt sich nun auch ein deutscher Hersteller, über den in diesem Artikel berichtet wird. Daneben gibt auch zwei unterschiedliche Ballarten. Einmal die traditionell gefertigten Bälle mit Naht, welche aus zwei Hälften miteinander verklebt wurden. Und zum anderen die nahtlosen Plastikbälle, die per Schleuderverfahren entstehen.
Die neueste Entwicklung geht zudem hin zu Plastikarten, die zwar lange haltbar sind und deren Geschwindigkeit beim Spielen verbessert wurde, aber noch weniger Rotation zulassen. Daher muss noch mehr aus den Tischtennisschlägern heraus geholt werden.
Zu guter letzt steht auf den neuen Bällen auch die „40+“ Kennzeichnung. Waren bei Zelluloid Tischtennisbällen eine Toleranz von 39,5mm bis 40,5mm erlaubt, so liegt die nun bei einem Tischtennisball aus Plastik zwischen 40,0mm und 40,6mm. Da die Tischtennishersteller eher am unteren Limit produzieren und kleinere Bälle eine bessere Qualität besitzten, wurden die Tischtennisbälle bei der Umstellung auf das Polymaterial faktisch erneut vergrößert.
Die Tischtennisindustrie reagiert pragmatisch auf die Anpassungen. Es werden jedem Spieler sehr viele verschiedene Beläge und Hölzer zur Auswahl gestellt, wodurch die Tischtennischläger sehr individuell zusammen gestellt werden können.
Die neuesten Antworten auf die Entwicklungen mit dem Plastikball könnten nicht unterschiedlicher sein. Für manche sollen schnellere und härtere Tischtennisschläger die Antwort sein, wodurch der Geschwindigkeitsverlust ausgeglichen wird.
Andere sehen Bedarf nach weicheren Tischtennishölzern, da das Anschlaggefühl mit den neuen Bällen allgemein härter ist. Zudem kann so wieder einfacher Spin erzeugt werden.
Aber auch die Anpassung an die längeren Ballwechsel mit einem moderateren Spielmaterial kann die Lösung sein. Dazu werden von vielen Marken Tensorbeläge mit reduziertem FKE (eingebauter Frischklebe-Effekt) angeboten. Der Artikel „Die Entdeckung der Mittelmäßigkeit“ gibt darüber Aufschluss.
Interessant sind die Belagneuheiten 2017 um Tibhar Aurus Prime/Select und Donic Blue Storm. Bei diesen Belägen wird ein dünneres Obergummi mit einem dickeren Schwamm verwendet. Da die Power der Beläge hauptsächlich aus dem Schwamm kommt, sollen die Nachteile des Plastikballs nun komplett ausgeglichen werden.
Eines steht jedenfalls fest. Trotz der viele Änderungen in den vergangen 20 Jahren wird Tischtennis nicht langsamer. Die Anpassungen an die Regeländerungen konnten bisher immer gemeistert werden.
Ein gut gewählter Tischtennisschläger ist weiterhin sehr wichtig für den Tischtennisspieler. Denn ein Materialvorteil, wie die Geschichte zeigt, kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Die internationalen Tischtennisregeln geben einen sehr genauen Aufschluss darüber, welche Tischtennisschläger für die Teilnahme an offiziellen Wettkämpfen geeignet sind.
Während Tischtennishölzer keiner Zulassung bedürfen und außer der Einschränkung, dass 85% auch wirklich aus Holz bestehen müssen, gibt es bei den Belägen schon strengere Vorgaben.
Desweiteren muss ein Tischtennisbelag von der ITTF geprüft und zugelassen werden. Dazu veröffentlicht der internationale Tischtennisverband zweimal jährlich die LARC-Liste, die alle genehmigten Beläge führt.
Als Grundlage für die Tischtennisschläger im Wettkampfsport müssen die Tischtennis Regeln aus Abschnitt A und B herangezogen werden, sowie die Bestimmungen der Wettspielordnung und der Technical Leaflets.
4.1 Größe, Form und Gewicht des Schlägers sind beliebig. Das Blatt muss jedoch eben und unbiegsam sein.
4.2 Mindestens 85 % des Blattes, gemessen an seiner Dicke, müssen aus natürlichem Holz bestehen. Eine Klebstoffschicht innerhalb des Schlägerblattes darf durch Fasermaterial wie Karbonfiber, Glasfiber oder komprimiertes Papier verstärkt sein. Sie darf jedoch nicht mehr als 7,5 % der Gesamtdicke oder mehr als 0,35 mm ausmachen – je nachdem, was geringer ist.
4.3 Eine zum Schlagen des Balls benutzte Seite des Blattes muss entweder mit gewöhnlichem Noppengummi (Noppen nach außen, Gesamtdicke einschließlich Klebstoff höchstens 2,0 mm) oder mit Sandwich-Gummi (Noppen nach innen oder nach außen, Gesamtdicke einschließlich Klebstoff höchstens 4,0 mm) bedeckt sein.
4.3.1 Gewöhnlicher Noppengummi ist eine einzelne Schicht aus nicht zellhaltigem (d.h. weder Schwamm – noch Schaum-) Gummi – natürlich oder synthetisch – mit Noppen, die gleichmäßig über seine Oberfläche verteilt sind, und zwar mindestens 10 und höchstens 30 pro Quadratzentimeter.
4.3.2 Sandwich-Gummi ist eine einzelne Schicht aus Zellgummi (d.h. Schwamm- oder Schaumgummi), die mit einer einzelnen äußeren Schicht aus gewöhnlichem Noppengummi bedeckt ist. Dabei darf die Gesamtdicke des Noppengummis nicht mehr als 2 mm betragen.
4.4 Das Belagmaterial muss das Blatt völlig bedecken, darf jedoch nicht über die Ränder hinausstehen. Der dem Griff am nächsten liegende Teil des Blattes, der von den Fingern erfasst wird, darf unbedeckt oder mit einem beliebigen Material belegt sein.
4.5 Das Blatt selbst, jede Schicht innerhalb des Blattes und jede Belag- oder Klebstoffschicht auf einer zum Schlagen des Balles benutzten Seite müssen durchlaufend und von gleichmäßiger Dicke sein.
4.6 Beide Schlägerseiten – unabhängig davon, ob ein Belag vorhanden ist oder nicht – müssen matt sein, und zwar auf der einenSeite leuchtend rot, auf der anderen schwarz.
4.7 Das Belagmaterial muss ohne irgendeine physikalische, chemische oder sonstige Behandlung verwendet werden.
4.7.1 Geringfügige Abweichungen von der Vollständigkeit des Belags oder der Gleichmäßigkeit seiner Farbe, die auf zufällige Beschädigung, auf Abnutzung oder Verblassen zurückzuführen sind, können zugelassen werden, sofern sie die Eigenschaften der Oberfläche nicht entscheidend verändern.
4.8. Vor Spielbeginn und jedes Mal, wenn er während des Spiels den Schläger wechselt, muss der Spieler seinem Gegner und dem Schiedsrichter den Schläger zeigen, mit dem er spielen will, und muss ihnen gestatten, den Schläger zu untersuchen.
2 Spielmaterial und Spielbedingungen
2.1 Zugelassenes und genehmigtes Spielmaterial
2.1.3 Auf einer zum Schlagen des Balls benutzten Schlägerseite dürfen nur Beläge verwendet werden, die eine gültige ITTF-Zulassung besitzen. Sie müssen so auf dem Schlägerblatt angebracht sein, dass das ITTF-Logo, die ITTF-Nummer (wenn vorhanden) sowie Hersteller- und Markenname so nahe wie möglich am Griff deutlich sichtbar sind.
2.4 Kleben
2.4.1 Es liegt in der Verantwortlichkeit jedes Spielers zu gewährleisten, dass Schlägerbeläge mit Klebstoffen auf dem Schlägerblatt befestigt werden, die keine schädlichen flüchtigen Lösungsmittel enthalten.
2.4.2 Bei allen ITTF-Welttitel – sowie Olympischen und Paralympischen Wettbewerben wie auch bei einer ausgewählten Zahl von Veranstaltungen der ITTF Pro Tour und des Jugend-Circuit müssen Schläger-Kontrollzentren eingerichtet werden; bei kontinentalen und regionalen Veranstaltungen können sie eingerichtet werden.
2.4.2.1 Das Schläger-Kontrollzentrum testet – nach den auf Empfehlung des Materialkomitees sowie des SR und OSR-Komitees vom Exekutivkomitee festgelegten Richtlinien – Schläger, um sicherzustellen, dass die Deutscher Tischtennis-Bund e. V. RICHTLINIE ZU SCHLÄGERTESTS S e i t e 6/16 Schläger allen ITTF-Bestimmungen entsprechen. Dazu gehören u.a. – die Aufstellung ist nicht erschöpfend – Dicke und Ebenheit der Schlägerbeläge so wie etwaiges Vorhandensein schädlicher flüchtiger Substanzen.
2.4.2.2 Der Schläger-Kontrolltest wird nur dann nach dem Spiel im Zufallsprinzip durchgeführt, wenn der Spieler den Schläger nicht zum Test vor dem Spiel vorgelegt hat.
2.4.2.3 Schläger, die vor dem Spiel positiv getestet werden, können in den oben aufgeführten Veranstaltungen nicht verwendet werden, dürfen jedoch durch einen zweiten Schläger ersetzt werden, der (sofern es die Zeit erlaubt) sofort, ansonsten nach dem Spiel getestet wird. Für den Fall, dass Schläger den Zufalls-test nach dem Spiel positiv getestet werden, kann der betr. Spieler bestraft werden. Alle Spieler haben das Recht, ihre Schläger freiwillig und ohne Straffolge vor dem Spiel testen zu lassen.
2.4.3 Hat ein Spieler in einem Zeitraum von vier Jahren zum vierten Mal einen Schlägertest in beliebiger Hinsicht nicht bestanden, kann er die Veranstaltung zwar zu Ende spielen. Anschließend wird er jedoch vom Exekutivkomitee für 12 Monate gesperrt. Die ITTF muss den betreffenden Spiel er schriftlich über seine Sperre informieren. Der gesperrte Spieler kann innerhalb von 21 Tagen nach Erhalt der schriftlichen Sperrverfügung
Einspruch beim CAS (Court of Arbitration for Sport) einlegen. Das Einreichen einer solchen Berufung hat jedoch keine aufschiebende Wirkung, d. h. die Sperre bleibt in Kraft.
2.4.4 Mit Wirkung vom 1. September 2010 führt die ITTF ein Verzeichnis aller positiven Schläger-Kontrolltests.
2.4.5 Zur Befestigung der Schlägerbeläge auf dem Schläger muss ein ordentlich belüfteter Raum bzw. Bereich zur Verfügung gestellt werden, und Flüssigkleber dürfen nirgendwo sonst in der Austragungsstätte verwendet werden. Die Austragungsstätte umfasst das Gebäude in dem die Veranstaltung stattfindet sowie dazugehörige Bereiche und Einrichtungen.
4 Spielabwicklung
4.2 Spielgerät
4.2.2 Das Belagmaterial muss so verwendet werden, wie es von der ITTF genehmigt wurde, d.h. ohne irgendeine physikalische, chemische oder andere Behandlung, welche die Spieleigenschaften, Reibung, Aussehen, Farbe, Struktur, Oberfläche usw. verändert. Insbesondere dürfen keine Zusätze verwendet werden.
4.2.3 Ein Schläger muss alle Parameter der Schläger-Kontrolltests erfolgreich durchlaufen.
4.2.4 Während eines Einzels oder Doppels darf ein Schläger nur dann gewechselt werden, wenn er unabsichtlich so schwer beschädigt wird, dass er nicht mehr benutzt werden kann. In einem solchen Fall muss der Spieler ihn unverzüglich durch einen anderen ersetzen, den er mitgebracht hat oder der ihm in den Spielraum (die Box) gereicht wird.
4.2.5 In den Pausen während eines Spiels lassen die Spieler ihren Schläger auf dem Tisch liegen, sofern ihnen nicht der Schiedsrichter etwas anderes erlaubt. In allen Fällen, wo der Schläger an der Hand festgebunden ist, muss der Schiedsrichter dem Spieler erlauben, den Schläger auch während der Pausen an der Hand festgebunden zu lassen.
Die Shakehand- und Penholder-Griffhaltung unterschieden traditionell die asiatischen Tischtennisspieler vom Rest der Welt.
Heute im modernen Tischtennis hat die Athletik und Geschwindigkeit enorm zugenommen. Die Spielart der besten Tischtennisspieler ist ein beidseitig dominates Angriffsspiel.
Zwar adaptierten die TOP-Penholder Spieler um Ma Lin, Wang Hao oder aktuell Xu Xin eine echte Penholderrückhand in ihr Spiel, jedoch besteht weiterhin ein Nachteil gegenüber den flexibler agierenden Shakehand-Spielern.
Selbst bei den chinesischen Nachwuchsspielern nimmt die Zahl der Shakehand-ausgerichteten TT-Spieler Überhand. Daher kann nur geschlussfolgert werden, dass die Shakehand-Griffhaltung der Penholderhaltung im modernen Tischtennis überlegen ist.
Komplett aussterben werden Penholder-Spieler aber nicht, ist diese Spielart bei entsprechender Athletik sehr gefährlich und schwer berechenbar.
Die heutigen Tischtennisschläger sind kaum zu vergleichen mit den ersten Schlägern aus der Anfangszeit des Tischtennis. Damals wurden Sandpapierschläger verwendet, die kaum Rotation erzeugen konnten und vom Klang her dem Wort Ping Pong gerecht wurden.
Dennoch kann auch mit solchen Tischtennisschlägern ordentliches und spannendes Tischtennis gespielt werden. Dies wird jedes Jahr bei World Championship of Table Tennis im berüchtigten Alexandra Palace bewiesen und mit 100.000 Dollar Preisgeld wird dies auch recht attraktiv gemacht.
Im deutschen Sprachgebrauch hat sich der Begriff Clickball durchgesetzt, während Sandpapier-Schläger oder Hard-Bat Schläger durchaus legitime Begriffe sind.
TTX oder Table Tennis X ist eine Abwandlung des Tischtennis, welche durch den Wetverband ITTF entwickelt wurde. Ziel ist es eine breitere Masse an Freizeitspielern, besonders Kinder und Jugendliche, für Tischtennis zu begeistern.
Mit einigen Regeländerungen und dem Zeitfaktor als weiteren Nervenkitzel soll TTX das eingestaubte Image des Tischtennis aufpolieren.
Verwendet werden Tischtennisschläger, die in Sachen Tempo und Rotation eingeschränkt sind. Aufschläge dürfen ohne Einschränkungen gespielt werden und sind nicht den regeltechnischen Beschränkungen wie Wurfhöhe oder Sichtbarkeit unterlegen.
Die Zählweise wird durch eine Wildcard, durch Winner oder einen Wildcard X Winner erweitert, wonach Zusatzpunkte möglich sind. Dadurch können Spiele bis kurz vor Ende noch gekippt werden.
Wie sich TTX entwickeln wird, ist bis jetzt nicht absehbar. In Deutschland wird es aber bald Produkte dazu geben.
Die Schlagtechnik von asiatischen Tischtennisspieler weicht oftmals von derer europäischer Spieler ab. Während hierzulande der sog. Unterarmtopspin gespielt wird, haben vor allem chinesische Spieler eine längere Armbewegung, bei der der komplette Arm tief angesetzt und dann schnell nach vorne bewegt wird.
Und genau dafür eignen sich die klebrigen, katapultarmen und sehr harten Chinabeläge. Durch die Verbindung des spezifischen Material und der besonderen Schlagtechnik sind sehr schnelle und knallharte Angriffschläge möglich.
Auf der anderen Seite verzeiht ein derartiges Spiel kaum eigene Fehler in der Schlagausführung und ist enorm kraftaufwendig. Deshalb sollte man nur mit solchen Tischtennisschlägern spielen, wenn die Schlagtechnik entsprechend angepasst wird, da ansonsten die Vorteile nicht genützt werden können.
Timo Boll spielt das Holz Timo Boll ALC mit Butterfly Tenergy 05 in schwarz 2,1mm auf der Vorhand, Butterfly Dignics 05 in rot 2,1mm auf der Rückhand. Zu Frischklebezeiten spielte er das Boll Spirit Holz und die Beläge Butterfly Sriver L.
Leider gibt es nicht den einen Tischtennischläger, der eindeutig den meisten Spin erzeugt. Dies ist auch in hohem Maße abhängig von der eigenen Technik und Fähigkeiten.
Allerdings kann ein rotationsstarker Belag oder ein Tischtennisholz mit hohem Ballabsprung die Spinentwicklung begünstigen.
Im Grunde genommen besteht jeder Tischtennisschläger aus einem Holz und zwei Belägen, die individuell zusammen gestellt werden können.
Dagegen werden im Kaufhaus Fertigschläger angeboten.
Eigentlich jeder Vereinsspieler stellt seinen eigenen Tischtennisschläger aus dem großen Angebot an Tischtennishölzern und Tischtennisbelägen zusammen. Solche Schläger werden auch Profi Tischtennischläger genannt, aber eben nur von einem Laien.
Die Tischtennisprofis spielen spielen ebenfalls einen Tischtennisschläger, der aus Marken Tischtennismaterial besteht. Lediglich die Selektion der einzelnen Beläge in Sachen Qualität ist noch einmal eine Stufe über dem Tischtennismaterial im freien Handel.
Der Begriff Ping Pong stammt aus den Anfangszeiten des Tischtennis und bezog sich auf das laute Geräusch beim Schlagen und Auftatzen des Balles.
Eigentlich gibt es keinen Unterschied. Ping Pong war der ursprüngliche Begriff, der sich bis Ende des 20. Jahrunderts durchgesetzt hatte.
Bedingt durch Patente um den Begriff Ping Pong und der eingeschränkten Nutzung setzte sich in den darauffolgenden Jahren Tischtennis als Beziechnung für die Sportart durch.
Wenn man weiß, welches Tischtennismaterial geeignet ist, dann geht die Zusammenstellung des neuen Tischtennisschlägers sehr schnell. Es muss einfach ein Tischtennisholz und zwei Beläge ausgewählt werden. Bei allen Tischtennis Shops und TT Online Shops können die Schläger auch gleich geklebt werden.
Der schwierigere Part ist die richtige Wahl der Beläge und des Holzes. Daher wurden in diesem Tischtennisschläger Test sinnvolle Kombinationen vorgestellt. Wer seinen komplett eigenen Tischtennisschläger zusammen stellen möchte, sollte sich gut über das Material vorab informieren oder von einem Experten beraten lassen.
Besonders für kleine Kinderhände eignen sich sog. Kinder Tischtennisschläger. Solche haben einen kleineren Griff und ein verkleinertes Schlägerblatt. Dadurch ist das Handling erleichtert und der TT-Schläger kann komplett gegriffen werden.
Es gibt im Netz ja schon eine ganze Reihe von Tischtennisschläger Tests. Allerdings werden dort nur Fertigschläger aus dem Kaufhaus vorgestellt. Zudem wurde wohl keiner der Schläger in diesen Tests wirklich getestet, sondern einfach eine Zusammenstellung aus den bereits bestehenden Kundenmeinungen von großen Kaufportalen wie Amazon erstellt.
Wir von tt-spin.de haben langjährige Erfahrung im Tischtennissport. Alle vorgestellten Schläger und die einzelnen Beläge und Hölzer wurden in diesem Tischtennisschläger Test eingehend selbst getestet. Für die meisten verwendeten Beläge gibt es auch ausführliche Testberichte in diesem Blog. Sie können also darauf vertrauen, dass alle Tischtennisschläger aus diesem Test die bestmöglichen Spieleigenschaften besitzen.
Zudem arbeiten wir in enger Absprache mit unserem Partnershop tt-shop.de zusammen, sodass wir Ihnen auch gleich die Möglichkeit geben können, die qualitativ hochwertigen Tischtennisschläger zu bestellen. So etwas ist einzigartig in der Tischtennisbranche und sollte auf der Suche nach einem passenden TT-Schläger genutzt werden!
Falls es Fragen zu den einzelnen Schlägern gibt, bitte kommentiert einfach diesen Beitrag oder setzt euch mit unserem Partnershop in Verbindung, wodurch euch die bestmögliche Beratung zuteil werden kann.
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